Elsfleth - „Spenderblut braucht man, wenn man bei einem Unfall viel Blut verliert.“ Tamina, Hannah und Sophia, die drei Freundinnen und ihre Kameraden des Elsflether Jugendrotkreuzes (JRK) hatten sich auf die jüngste Blutspende in der Oberschule an der Wurpstraße gut vorbereitet. Während der Gruppenstunde des JRK war den Mädchen und Jungen genau erläutert worden, was bei einer Blutspende passiert und warum es so wichtig ist, sich dem „kleinen Pieks mit der großen Wirkung“ zur Verfügung zu stellen.
Gemeinsam mit den Gruppenleitern stand nach der Theorie im DRK-Haus in der Oberschule die Praxis auf dem Plan – von Station zu Station konnten die JRK-Kinder den Ablauf einer Blutspende verfolgen und es wurden ihnen alle Fragen beantwortet. Ob sie Blut spenden wird, wenn sie einmal groß ist, mochte Tamina noch nicht entscheiden, aber sie war sich sicher: „Ich denke, es tut überhaupt nicht weh“.
Das Team des Blutspendedienstes, die Leiterin des DRK Elsfleth, Erika Pichler, ihr DRK-Team und die Küchenfrauen freuten sich über das Interesse des JRK-Nachwuchses. Genau so groß war die Freude über den Zuspruch der jüngsten Aktion: 100 Blutspender, davon 20 Erstspender, nahmen an der Aktion teil. Erika Pichler: „Wir sind ganz begeistert, dass wir diesmal unser Traumziel 100 erreicht haben.“
Spitzenreiter war mit der 110. Blutspende Wilfried Vahrenkamp aus Moorriem.
Mit Präsenten dankte das Team den Spendern Stefan Sander (75. Spende) und Gesa Gerdes (50. Spende).
