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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Sanierung: Abgetaucht in die Katakomben

05.03.2018

Elsfleth Zu einer Begehung des Wurplandbades hatte der Förderverein Schwimmbad eingeladen. Leider nahmen nur zwei Mitglieder des Fördervereins – Grit Gärtig und Britta Schmidt – an dem Termin teil. Vor Ort war auch der Fachbereichsleiter der Stadt Elsfleth, Hartmut Doyen. Vereinsvorsitzender Uwe Oden ließ sich wegen einer Erkrankung entschuldigen.

Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins im März 2017 hatten sich die Mitglieder entschieden, eine barrierefreie Sanitäreinrichtung im Hallenbad teilzufinanzieren. Die Kosten wurden auf insgesamt 16 000 Euro geschätzt. Der Förderverein will 12 000 Euro in die Umbaumaßnahmen einbringen, zur Finanzierung des Restsumme hatte sich die Stadt Elsfleth bereit erklärt.

Wegen der im Januar abgeschlossenen umfangreichen technischen Umbaumaßnahmen im Kellergeschoss des Hallenbades würden die Arbeiten zur Einrichtung des barrierefreien Sanitärraumes jetzt in den kommenden Herbstferien vorgenommen, berichtete Hartmut Doyen. Der bisherige Lagerraum wird dann zum Sanitärraum mit behindertengerechter Dusche und WC umgestaltet.

Der Sanitätsraum für Notfälle findet ein neues Areal und wird dort, wo jetzt noch die Umkleidekabinen 13 und 14 existieren, neu eingerichtet. So sei er für Krankentransporte leichter erreichbar, fuhr Doyen fort. Fertiggestellt ist jetzt auch die behindertengerechte Rampe, die vom Garten in das Hallenbad führt.

Schwimmmeister Jörg Brauer führte die Besucher auch in die Katakomben des Hallenbades. Dort war eine neue Schwallwasserkammer installiert worden. Zuvor musste die längst still gelegte Ozonanlage entfernt werden, bevor die Schwallwasserkammer in Einzelteilen angeliefert und vor Ort verklebt und verschweißt wurde. Darüber hinaus wurden alte Leitungen entfernt und neue verlegt.

Die sechswöchige Umbauzeit nutzen die Schwimmmeister Jörg Brauer und Andreas Tönnies für Sanierungsarbeiten „über Tage“. 750 000 Liter Wasser waren aus beiden Becken abgelassen worden, um die Becken gründlich zu reinigen und Reparaturarbeiten auszuführen.

Insgesamt dauerten die Umbauten im Keller sechs Wochen, in dieser Zeit war das Bad geschlossen und wurde Mitte Januar wieder geöffnet. Die Stadt Elsfleth hatte in die Modernisierungsmaßnahmen rund 60 000 Euro investiert.

In den Herbstferien sollen nun zwei neue Mess- und Regeltechniken und eine zweite Chlorgranulatanlage installiert werden. Doyen: „Danach entspricht das Wurplandbad allen erforderlichen DIN-Normen.“

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