ELSFLETH - ELSFLETH/EVI - Brautpaare, die sich in Elsfleth das standesamtliche Ja-Wort geben, taten und tun dies auf historischem Boden: Früher im Trauzimmer des Rathauses aus dem 16. Jahrhundert, seit einigen Wochen im neuen Trausaal des renovierten Jagdschlosses. Für Standesbeamtin Birgit Ferber ist die Würde der Zeremonie allerdings keine Frage des Ortes: „Ich versuche – ob damals im Rathaus, oder heute im neuen Trauzimmer – es dem Brautpaar und seinen Angehörigen immer so angenehm wie möglich zu machen.“

Nicht nur das Mobiliar des ehemaligen Trauzimmers ist mit in das Jagdschloss umgezogen, die Trauungen finden wie seit eh und je vor dem großen Bild von Prof. Bernhard Winter, „Die Versprechung“ statt. Neu ist ein zauberhafter, historischer Brautkranz aus dem Jahr 1879, der dem Standesamt von Horst Zimmermann aus Oberhammelwarden gestiftet wurde. In diesem Ambiente fühlte sich auch das Brautpaar Tanja und Erkan Colakkeskin bei seiner Trauung in der vergangenen Woche ausgesprochen wohl, allein Töchterchen Melike (sechs Monate jung) ließ vom Gratulationstrubel nicht aus der Ruhe bringen und interessierte sich mehr für Mamas schönen Brautstrauß.

Zu den Gratulanten zählten Gerhard Heye, Vorstandsmitglied der Heye-Stiftung, und der stellvertretende Bürgermeister Horst Kortlang. Seine Flitterwochen will das frisch getraute Paar in der Heimat des Bräutigams verbringen: im sonnigen Antalya.