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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Landjugenden gemeinsam stark für die Gemeinschaft

28.05.2019

Moorriem /Strückhausen /Stedingen Dreimal was Bleibendes fürs Dorf – so lassen sich die Ergebnisse der 72 Stunden-Aktion der Landjugend in der mittleren und südlichen Wesermarsch zusammenfassen:

Landjugend Moorriem

Gleich sieben arbeitsreiche Aufgaben hatte „Spezialdorfagent 006“ Volker Osterloh – CDU-Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister Elsfleths – im Gepäck. Die Zahl der Aufgaben konnte die hochmotivierte Landjugend nicht schrecken, noch am selben Abend wurden die Aktionsorte inspiziert, es wurde geplant und koordiniert und als Erfüllung der ersten Aufgabe wurden die Anwohner informiert, was in den nächsten 72 Stunden rund um die Bardenflether St.-Anna-Kirche passieren würde.

Bei der großen Abschlussfeier am Sonntagabend auf dem Dorfplatz kam ganz Moorriem, um sich von den Ergebnissen der mit Glanz und Gloria bestandenen Aktion zu überzeugen. Sie fanden eine Landjugend vor, die trotz des einsetzenden Regens im Kollektiv strahlte. Auch Pressewartin Annika Rogge war die Freude ins Gesicht geschrieben: „Gemeinsam waren wir stark, wir haben alles geschafft und es hat uns wirklich Spaß gemacht.“

Spaß hatte es gemacht, aber am warmen Freitag wurden die Arbeiten richtig schweißtreibend. Annika: „Sechsmal kamen Moorriemer Bürger und haben uns mit Eis verwöhnt, auch die übrige Verpflegung vom Frühstück bis zum Abendbrot war von Vereinen und Firmen perfekt organisiert.“ Bei der Abschlussgrillfete wurde die Landjugend am Sonntag von der Bardenflether Ortswehr unterstützt.

Beim Rundgang um die Kirche konnten sich die Besucher von den Verschönerungen überzeugen: An der bisher einsam stehenden Gedenkstele auf dem Friedhof wurde ein Beet angelegt, eine Ruhebank aufgebaut, das abgängige Pflaster zur Gedenkhalle wurde geebnet und neu verlegt, neben dem Küsterhaus findet sich jetzt ein im Moorriemer Fachwerkstil überdachter Fahrradstand (eine der schwierigsten Aufgaben), gleich daneben ein 5-Sterne-Insektenhotel. Es wurden verschiedene Beete angelegt, Stauden, Sträucher, Bäume und Blumen gepflanzt, Nistmöglichkeiten für Vögel gezimmert und aufgehängt und der Hofplatz vor dem Küsterhaus konnte gestalterisch aufgewertet werden. Schließlich konnte auch noch ein Versteck für die Freunde des Geocaching angebracht werden. Großes Lob gab es natürlich von Elsfleths Bürgermeisterin Brigitte Fuchs und auch Agent Osterloh zollte der Gemeinschaftsarbeit der Landjugend ein dickes Lob. Annika: „Wenn wir einmal dabei sind, dann auch richtig!“

Landjugend Strückhausen

Mehrfach symbolisch der Hut gezogen wurde am Sonntagabend auch in Ovelgönne. Auf dem Gelände der Stiftung Lebensräume hatte die Landjugend Strückhausen zuvor binnen 72 Stunden nicht nur einen barrierefreien Rundweg auf der Streuobstwiese angelegt, sondern auch noch einen alten Bauwagen in eine Aufzuchtstation für Küken umgebaut. Eine Gruppe von 35 Leuten aus der Landjugend hatte dafür kräftig in die Hände gespuckt. Die Sprecherin Johanne Schmidt: „Eine sehr motivierte Gruppe, wo sich jeder einbringen konnte und auch musste. Der Zeitplan war straff.“

Am Donnerstagabend wurde mit schwerem Gerät der 350 Meter lange Rundweg auf der Wiese gefräst und ausgekoffert. Eine zweite Gruppe nahm sich dem Bauwagen an und fuhr das marode Gefährt zur Bearbeitung in eine Halle. Mit viel Liebe zum Detail wurde der alte Wagen zu einem schönen Aufzuchtstall für Küken und mit dem Farbanstrich zur Augenweide gemacht.

Beim Wegebau ging es tags darauf mit dem Einbringen von Schotter und Mineralgemisch weiter. Zudem wurde der Weg von der Mühle zum neuen Rundweg gepflastert. Die letzten Arbeiten wurden am späten Sonntag-Nachmittag fertiggestellt. Johanne Schmidt: „Allgemein haben wir viel Zuspruch und Unterstützung aus der Gemeinde bekommen, so konnte die anspruchsvolle und umfangreiche Aufgabe mithilfe von vielen Sponsoren erfolgreich erledigt werden.“

Pünktlich am späten Sonntagnachmittag kann unter Beifall von etlichen Besuchern das Schmuckstück Küken-Aufzuchtstation mit einem Oldtimer Traktor vorgefahren. Auch die Leiterin der Ovelgönner Mühler, Ilka Moor, war überwältigt: „Ich bin sprachlos. Das ist ein Traum. Ich glaub nicht, dass das der alte Bauwagen ist. Tausend Dank. Respekt für euren großen Gemeinschaftssinn.“

Landjugenden Stedingen und Neuenkoop

Den Bahndamm zwischen Berne und Hude roden und pflastern – diese Aufgabe wäre wahrscheinlich sogar für die beiden erstmals zusammenarbeitenden, hochmotivierten und bestens vorbereiteten Landjugenden Stedingen und Neuenkoop nicht zu schaffen gewesen. Aber die Agenten Silvia Voigt und Carsten Mohr machten damit zum Glück nur einen Scherz. Stattdessen forderten sie die Mitglieder der beiden Landjugendvereine heraus, in Berne ein großes Familienfest zu organisieren.

Als kleine Unterstützung hatten die Agenten gleich zwei Schankgenehmigungen beantragt. Der Breithof oder das Außengelände beim Neuenkooper Dorfgemeinschaftshaus standen damit als mögliche Veranstaltungsorte zur Wahl.

„Als wir zuerst das mit dem Bahndamm hörten, waren wir ja nicht so motiviert“, gestand Jessika Gärdes schmunzelnd. Für die eigentliche Aufgabe begannen dann aber am Donnerstagabend die Ideen nur so zu sprudeln. Ein aus gespendeten Paletten selbstgebauter Menschenkicker, Matsch-Küchen, Kinderschminken, viel Sand, Minibagger und eine Hüpfburg sollten neben Musik und Verpflegung für die Unterhaltung der Gäste sorgen. Ganz klar fiel da die Entscheidung für Neuenkoop mit seinem großzügigen Außengelände.

Würste oder Gebäck für die Kaffeetafel mussten genauso wie Getränke- oder Toilettenwagen besorgt werden. Ganz besonders wichtig war die Werbung, schließlich sollten ja ab Sonntagmittag möglichst viele Menschen kommen. Emsig wurde von bis zu 40 Jugendlichen zweieinhalb Tage lang gezimmert, was das Zeug hält. Neben dem Kicker und drei Kinderküchen entstanden so auch einige Sitzmöbel. Die jungen Leute waren schließlich so von der Arbeitswut gepackt, dass sie einen Grillplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus pflasterten und die Wände der danebenstehenden Holzhütte erneuerten.

Zum Glück strömten am Sonntag ab 13 Uhr die Besucher herbei. Es war die bestumgesetzte Aktion, lobten die Vertreter der Niedersächsischen Landjugend am Ende des Tages.

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