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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Nur die Teamleistung zählt

05.09.2018

Moorriem Sieben Monate üben, 672 Dienst- und Übungsstunden zusätzlich zum regulären Jugendfeuerwehrdienst: Diese Strapazen haben elf Moorriemer Jugendfeuerwehrmitglieder auf sich genommen, um die Leistungsspange der Jugendfeuerwehr zu erreichen.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die in der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann. Es ist etwas Besonderes, wenn man das Leistungsabzeichen während seiner gesamten Feuerwehrzeit an der Uniform tragen darf. Besonders ist es unter anderem deshalb, weil die Leistungsspange nur als Gruppe erreicht werden kann. Es zählt also keine Einzelleistung, sondern die gemeinsame Leistung der gesamten Gruppe. Eine Gruppe besteht dabei aus neun Jugendfeuerwehrmitgliedern.

Die Leistungsspangenabnahme fand in diesem Jahr in Molbergen statt. Zu den Disziplinen gehören das Aufbauen eines fehlerfreien Löschangriffs innerhalb einer vorgegeben Zeit. Ein Staffellauf über 1500 Meter gehört außerdem dazu und auch Kugelstoßen. Zudem eine theoretische Prüfung, in der Feuerwehrwissen und allgemeines Wissen abgefragt werden.

Wenn einer dieser anspruchsvollen Teile nicht bestanden wird, hat die Gruppe die Chance, einen Teil zu wiederholen.

Die Moorriemer machten es spannend: Sie begannen mit dem Staffellauf, der innerhalb von 4,10 Minuten geschafft werden musste. Sie benötigten für den ersten Lauf 4,17 Minuten und bestanden den Lauf somit knapp nicht.

Die Jungs und Mädels ließen sich aber nicht unterkriegen und gingen motiviert in die anderen Prüfungen, die sie laut Jugendwart Marcel Heinz, allesamt mit „gut“ und „sehr gut“ bestanden haben.

Danach ging es mit leichter Nervosität noch einmal zum Staffellauf. Untereinander wurden die Lauflängen neu besprochen und schon ging es erneut an die 1500 Meter lange Laufstrecke. Nach 4,01 Minuten war es geschafft und die Leistungsspange bestanden.

Verliehen wurde die Auszeichnung an Franziska Onken, Sofie Siemer, Miriam Massuthe, Vanessa Heinz, Jannes Grabhorn, Lena Warnken, Marieke Wittje, Merle Warnken und Meta Meiners. Jelte Osterloh und Theis Grabhorn waren als Ersatzmitglieder dabei, sie haben die Spange somit leider nicht erhalten. Die Mitglieder aus der Gruppe wollen aber als Dankeschön dafür, dass die Beiden trotzdem die langwierige Vorbereitung mitgemacht haben, im nächsten Jahr wieder mit teilnehmen, damit auch die Beiden diese Auszeichnung erhalten können.

Für diese Prüfung wurde die Gruppe von Marcel Heinz, Patrick Menke, Jan-Hendrik Jochims und im theoretischen Teil von Martin Schneider trainiert.

Insgesamt haben 16 Gruppen aus dem Bezirk Oldenburg teilgenommen. Nur eine Gruppe hat dabei die Prüfung nicht bestanden.

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