Sandfeld - Nicht nur die Zeiten haben sich verändert, auch der von umweltunfreundlichen Zeitgenossen achtlos weggeschmissene Müll hat an „Artenvielfalt“ zugenommen. Diese Erfahrungen macht der Bürgerverein „Rund um Sandfeld“ seit nunmehr 27 Jahren. Waren es bei den ersten Müllsammlungen noch vorwiegend Dosen, Flaschen und Verpackungen eines bekannten Burger-Bräters, sind es im Laufe der Jahre die richtig dicken „Klopper“ geworden. So war es auch diesmal, als sich rund 30 Vereinsmitglieder zur traditionellen Müllsammlung mit Zugmaschinen, Anhängern, Harken und Forken aufmachten, um Gräben und Straßenränder sauber und frühlingsfit zu machen.
Zuvor hatten sich alle im Bürgerhaus mit einem deftigen Frühstück gestärkt, um danach bei schönstem Frühlingswetter loszuziehen. Und was dann im Laufe des Vormittags auf den Anhängern landete, brachte selbst die erfahrenen Müllsammler ins Staunen: ganze Kücheneinrichtungen, Bürostühle und jede Menge Autoreifen wurden wild entsorgt.
„Getränkedosen haben wir nur wenige gefunden“, zog die Vorsitzende Regine Wesolowski Bilanz, „möglicherweise liegt das am Dosenpfand, dagegen gab es viele Prosecco-Dosen, auf die gibt es noch keine Pfanderstattung!“ Abgeliefert wurden die „Fundsachen“ bei der GIB-Entsorgung in Käseburg.
