Sandfeld - Wer im Internet das Stichwort „Kürbis“ eingibt, der hat – wenn die Zeit reicht – Gelegenheit, sich durch 804 000 Klicks zu arbeiten. Wer dazu keine Lust hatte, der war beim Kürbisfest des Bürgervereins Rund um Sandfeld am Tag der deutschen Einheit an der richtigen Adresse.
Vieles, was sich an Leckereien aus dem herbstlichen Tausendsassa herstellen lässt, gab es im Angebot an den Ständen vor dem Bürgerhaus. Ob süß oder pikant, herzhaft als Chutney oder lecker als Süppchen, als Kürbisbrot oder als dekoratives Accessoire: Der Bürgerverein hatte dafür gesorgt, dass jeder Geschmack bedient wurde.
Auch die dicksten Exemplare, geerntet in den Sandfelder Gärten, fanden einen Platz in der Schubkarre und natürlich durfte wieder das Gewicht geraten werden. Spitzenplätze mit 51 Kilogramm und 47,5 Kilogramm erreichten die beiden Riesenkürbisse aus dem Garten von Marta Hauerken.
Es war aber nicht alles Kürbis an diesem Nachmittag: Bei Kaffee und Kuchen ließ man sich im Bürgerhaus zum Klönschnack nieder, Anne-Grete Schröder brachte traditionell ihre Waffeleisen zum Glühen und als ein Regensturm Sandfeld erreichte, waren alle froh, dass man im Bürgerhaus hoch und trocken den Sturm abwettern konnte. Selbst die Beduinenzelte schafften es nicht, den Windböen zu widerstehen. Der guten Stimmung tat alles keinen Abbruch. „Unser Kürbisfest war trotz Wind und Wetters ein Riesenerfolg“, freute sich am Abend die Vereinsvorsitzende Regine Wesolowski.
