Elsfleth - Für den Sportplatz des TuS Elsfleth an der Peterstraße ist eine vorübergehende Containerlösung in Sicht. Wenn der Sportplatz umziehen würde, bestünde die Chance, die Container mitzunehmen, betonte der Bauamtsleiter Hartmut Doyen. Die Kosten für die Containerlösung mit Duschen und Umkleiderräumen auf einer Fläche von 80 Quadratmetern bezifferte er auf 110 000 Euro. Das Geld ist im Haushaltsplanentwurf 2013 enthalten.

Die Diskussion um die maroden Umkleideräume beim Sportplatz an der Peterstraße schwelt schon lange. Bei der Sitzung des Bauausschusses war das Problem nun erneut Thema. Der Neubau eines Funktionsgebäudes mit einer Fläche von 272 Quadratmetern würde 367 200 Euro kosten, wie Hartmut Doyen betonte. Thorsten Böner (UWE) brachte ein Clubhaus in Holzrahmenbauweise ins Gespräch. Den Rohbau inklusive Eigenleistungen bezifferte er auf 88 000 Euro. Es gäbe sicherlich auch Fördergelder seitens des Kreissportbundes, merkte er an.

Dass der Innenausbau kostspielig sei und das Geld verschlinge, machte Hartmut Doyen deutlich. Auch betonte er, dass die Übergangslösung nur sechs bis sieben Jahre lang Bestand haben werde. Der Charme bestehe darin, die Container bei einem Umzug mitzunehmen, sagte er. Es sollte eine Übergangslösung her, erinnerte Sven Semprich (CDU). Die Errichtung eines festen Clubraums würde über das Ziel hinausschießen. „Wir brauchen eine vernünftige Lösung“, stellte der Ratsherr fest. Dass die Wünsche des TuS nicht aus dem Säckel der Stadt zu erfüllen seien, führte Diedrich Möhring (CDU) an. „Fördermittel für 2013 sind nicht abrufbar“, betonte Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer abschließend. Eine Beschlussempfehlung gab es nicht.