Emden - Beim häppchenweise gefeierten Jubiläum „150 Jahre Max-Windmüller-Gymnasium“ steht jetzt ein ganz großer Happen bevor: Unter dem Motto „Gestern – heute – morgen“ findet am 14. April der angekündigte zentrale Schul-Projekttag statt. Bereits am Donnerstag, 13. April, 19 Uhr, gibt es den öffentlichen Auftakt dazu im Forum der Volkshochschule. Zum Thema „Was junge Menschen stark macht für die Welt von morgen“ referiert mit Dr. Christina Berndt eine ehemalige Abiturientin des Gymnasiums am Treckfahrtstief, dem Vorläufer des „Max“. Die Diplom-Chemikerin ist Autorin und Wissenschaftsjournalistin für die Süddeutsche Zeitung und bundesweit durch Talkshow-Auftritte etwa bei Anne Will und Markus Lanz bekannt geworden. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Alle Interessierten sind willkommen.
Am folgenden Freitag erkunden die „Max“-Schüler dann einen ganzen Tag lang die Geschichte ihrer Schule, befassen sich aber auch mit Themen der Gegenwart und Zukunft – von Kinderrechten bis Krieg und Klimawandel. Auch dazu werden besondere Gast-Referenten erwartet: der Rechtsanwalt Alexander Hoffmann, der für die Nebenkläger bei den NSU-Prozessen tätig war, die Dokumentarfilmer Tobias Müller und Ruben Gischler (sie recherchierten für ihren Film „Wieder gut?“ über deutsch-niederländische Erinnerungskultur auch am „Max“), das Theater in der List aus Hannover, Ex-Werder-Manager Willi Lemke und Rapper Kutlu, der 2020 die jüdische KZ-Überlebende Esther Bejarano bei ihrem Besuch am „Max“ begleitete. Auch ostfriesische Politiker und Emder Institutionen sind an dem Projekttag beteiligt.
