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Emder Museumsnacht Freier Eintritt soll einen Abend lang in die Museen locken

Die Vertreter der einzelnen Emder Museen hoffen auf zahlreiche Besucher, wenn sich am 12. August die Türen öffnen.

Die Vertreter der einzelnen Emder Museen hoffen auf zahlreiche Besucher, wenn sich am 12. August die Türen öffnen.

Landesmuseum

Emden - Die Emder Museumsnacht lockt in diesem Jahr erstmals mit freiem Eintritt in allen elf teilnehmenden Einrichtungen. Das gab es so in dieser Form noch nie und soll noch mehr Besucher in die Ausstellungen ziehen. Ziel ist es, so Diethelm Kranz vom Ostfriesischen Landesmuseum Emden in einer Mitteilung, die Menschen zu animieren, mit der ganzen Familie mehrere Kulturinstitutionen zu besuchen – und das ganz ohne finanzielle Barrieren.

Doch die Emder Museumsnacht, die am kommenden Samstag (12. August) stattfindet, ist auch noch aus einem anderen Grund besonders: „Mehr Orte mit Programm gab es in einer Emder Museumsnacht noch nie“, betont Ilse Frerichs, Museumspädagogin des Landesmuseums. So bieten die teilnehmenden Einrichtungen Sonderführungen, Mitmach-Aktionen, Blicke hinter die Kulissen, Expertengespräche, Live-Musik und jede Menge Unterhaltung. Attraktive Programmpunkte soll es über den ganzen Abend verteilt von 17 bis 24 Uhr geben, versprechen die Veranstalter.

Die Teilnehmer der Museumsnacht

Das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist von 18 bis 1 Uhr geöffnet. Unter anderem spielt die Formation Jazz Selection und es gibt eine „Mocktail-Bar“.

Im Rathauskarree zeigt das Ostfriesische Zweiradmuseum von Dinus Voß Exponate aus mehr als 200 Jahren Zweiradgeschichte.

Die Kunsthalle Emden lockt unter anderem mit einem „Selbstgemacht Markt“ und es gibt die „Junge Freunde-Bar“ im Atrium. Geöffnet ist von 18 bis 21 Uhr.

Die Naturforschende Gesellschaft zeigt von 17 bis 24 Uhr ihre Ausstellung „Strahlende Steine“ und präsentiert Afrikanische Objekte im Spiegel der Zeitgeschichte.

Das Bunkermuseum präsentiert sich in seinem Ausweichquartier in der Großen Straße 46 mit Teilen seiner Ausstellung. Geöffnet ist von 18 bis 23 Uhr.

Das Feuerschiff lädt von 18 bis 23 Uhr an Bord. Hier kann man sich die Ausstellung zur Schiffshistorie ansehen.

Der Seenotrettungskreuzer Georg Breusing hat parallel von 18 bis 23 Uhr geöffnet. Der Besucher kann die Welt der Seenotrettung erleben.

Die Freunde der Seefahrt öffnen von 17 bis 22 Uhr ihr maritimes Museum und zeigen die Schifffahrtsgeschichte der letzten 100 Jahre.

Der Museumslogger AE7 lädt von 17.30 bis 22 zum „Open Ship“. Gezeigt wird die Ausstellung zur Geschichte der Emder Heringsfischerei.

Der Emder Mühlenverein öffnet die Johanna-Mühle von 18 bis 22 Uhr und bietet Führungen durch das Bauwerk an.

Das Renaissance-Haus „Companie 8/26“ nimmt den Besucher zwischen 18 und 22 Uhr auf eine Spurensuche im über 400 Jahre alten Haus aus der Goldenen Zeit der Stadt Emden mit.

Vulkanfeuer am Delft

Und in diesem Jahr können auch zwei neue Anlaufstellen im Reigen der Museen begrüßt werden. So werden Mitglieder des Emder Mühlenvereins Geschichten über die Vrouw-Johanna-Mühle auf dem Emder Wall erläutern. Und einige Geheimnisse des Renaissance-Hauses „Companie 8/26“ lüften die Eigentümer Marion und Manfred Meyer, die ihr Haus ebenfalls erstmals für die Besucher öffnen. Maritim geht es am Delft zu, wo ein Manöver des Tochterboots „Engelke“ des Seenotrettungskreuzers Georg Breusing zu erleben ist, kündigt Thomas Fröhling vom Trägerverein des Museumskreuzers an. Gegen 22.15 Uhr am Samstagabend erwartet die Besucher am Delft noch ein Highlight: Rund um das Feuerschiff soll Vulkanfeuer den Nachthimmel bunt erstrahlen lassen.

Alte Zweiräder

In der Museumsnacht kann zudem mit der Direktorin des Ostfriesischen Landesmuseums Emden, Jasmin Alley, in einer Kurzführung die aktuelle Sonderausstellung „Melanie Schulte“ besucht werden. Schon über den ganzen Tag hinweg präsentiert das Ostfriesische Zweiradmuseum in der Brückstraße historische Zweiräder aus zwei Jahrhunderten.

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