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Stadt Emden fördert bürgerschaftliches Engagement Es gibt wieder Geld für Ideen im Stadtteil

Vor dem Abriss noch einmal Gesicht gezeigt: Auch das Kunstprojekt auf dem Ültje-Gebäude ist durch den Fonds gefördert worden.

Vor dem Abriss noch einmal Gesicht gezeigt: Auch das Kunstprojekt auf dem Ültje-Gebäude ist durch den Fonds gefördert worden.

Eric Hasseler

Emden - Stadtteilfeste, Maibaum aufstellen oder völlig neue Ideen: Wer sich in Emden für das Wohl in seinem Stadtteil einsetzt, kann dafür Förderung beantragen. Die Stadt unterstützt auch in diesem Jahr wieder bürgerschaftliche Projekte und Maßnahmen. Insbesondere gilt es, das Zusammenleben und das Miteinander in den Stadtteilen zu fördern und eine Identifikation mit dem Quartier zu schaffen, heißt es seitens der Stadt.

Dafür hat die Stadt Emden im Haushalt Gelder bereitgestellt, den sogenannten Stadtteilfonds bereits 2019 eingeführt. In einem finanziell vorgegebenen Rahmen haben die Bürger Emdens die Möglichkeit, ihr Umfeld in den Stadt- und Ortsteilen direkt vor Ort mitzugestalten. Denn sie kennen ihr Umfeld am besten, wissen, wo eventuell eine Bank oder ein Papierkorb fehlt, welcher Verein für seine Projekte Unterstützung benötigt oder wo eventuell etwas verschönert werden könnte.

Über 200 Projekte

Über 200 Projekte sind bereits umgesetzt, das Spektrum ist dabei sehr groß. So gab es Projekte, wie die Plakataktion am Ültje-Gelände oder den Stadtteilhonig Port Arthur/Transvaal, die identitätsstiftend sind. Projekte, die sich mit dem Stadtteil identifizieren, durch die der Stadtteil - zur Marke wird - oder mit deren Hilfe ehemalige Mitarbeiter vor dem Abriss des Gebäudes noch einmal ein Gesicht erhalten – und so die Geschichte bewahrt werden kann.

„Wer zuerst kommt“ gilt allerdings nicht bei der Verteilung der Gelder. Im Gegenteil. Stadtteiljurys befinden über die Vergabe, wobei genau geprüft wird, ob das Projekt im jeweiligen Gebietskontext einen sinnvollen Beitrag zum Stadtteil, vielleicht sogar zur Stadtteilentwicklung leisten kann.

Wer eine Idee hat, kann sich zur Beratung an die Gemeinwesen-Mitarbeiter in den Stadtteilen wenden. Sie stehen unterstützend zur Seite und helfen bei der Antragstellung.

Barenburg: Heidemarie Heyer, 04921/5898811, Heinrich-Heine-Straße 13, 26721 Emden. Die Anträge für die erste Jurysitzung sind bis zum 28. Februar einzureichen.

Borssum: Bettina Altstadt, 04921/9082905, Wilhelm-Leuschnerstraße 45, 26725 Emden und Katharina Michel, 04921/9066336, Liekeweg 25, 26725 Emden. Die Anträge für die erste Jurysitzung sind bis zum 2. März einzureichen.

Port Arthur /Transvaal: Oliver van Grieken, 04921/587232, Dollartstraße 30, 26723 Emden. Die Anträge für die erste Jurysitzung sind bis zum 28. Februar einzureichen.

Übriges Stadtgebiet: Griet Alberts, 04921/87-1773, Große Straße 13, 26721 Emden. Die Anträge für die erste Jurysitzung sind bis zum 6. März einzureichen.

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