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100 Tage nach Feuer auf Autotransporter Zukunft der „Fremantle Highway“ weiter ungewiss

Auf dem Weg nach Rotterdam: der bei einem Brand schwer beschädigte Autofrachter „Fremantle Highway“.

Auf dem Weg nach Rotterdam: der bei einem Brand schwer beschädigte Autofrachter „Fremantle Highway“.

ANP

Eemshaven - 100 Tage nach Ausbruch des verheerenden Feuers auf der „Fremantle Highway“ ist die Zukunft des ausgebrannten Autofrachtschiffes noch ungewiss. Der Frachter liegt aktuell an einem Dock des Schiffsbauers Damen in Rotterdam. Zurzeit werde noch untersucht, ob eine Reparatur möglich sei, sagte ein Sprecher des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Untersuchung der Ursache des Feuers dauert noch an.

Autos verschmolzen

Auf der „Fremantle Highway“ war in der Nacht zum 26. Juli ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff lag zu dem Zeitpunkt vor der niederländischen Wattenmeer-Insel Ameland, eine Ölpest drohte. Bei der Evakuierung des Frachters starb ein Mann, die übrigen 22 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Tagelang lag der brennende Frachter mit 1,6 Millionen Litern Schweröl an Bord vor der niederländischen Küste.

Eine Ölkatastrophe drohte. Als das Feuer erloschen war, konnte das Schiff nach Eemshaven geschleppt werden, an der Grenze zu Niedersachsen. Dort wurden die Autos entladen und der Frachter gereinigt.

Durch den Brand waren die oberen Decks zerstört und viele Fahrzeuge mit den Decks verschmolzen. Etwa 2700 der insgesamt rund 3800 Autos an Bord sind nach Einschätzung der Experten zerstört und können vermutlich nicht geborgen werden.

Der Frachter war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur und hatte rund 3800 Autos geladen, darunter knapp 500 E-Autos. Zunächst hatten Einsatzkräfte berichtet, dass das Feuer in einem E-Auto ausgebrochen war. Das wurde bislang noch nicht bestätigt. Das Unglück hatte zudem zu einer Diskussion über die Sicherheit von Autotransportern und deren Hauptfahrroute entlang der deutschen und niederländische Küste geführt.

Nur Appelle

Letztlich aber blieb es bei Appellen, die großen Frachter weiter entfernt von der Küste und damit auch weiter entfernt vom geschützten Wattenmeer zu führen. Auch die Autoindustrie geriet kurzfristig unter Druck, galt doch lange ein Feuer in einem Elektro-Fahrzeug an Bord als Ursache für die Katastrophe.

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