Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

„(K)een Happy End“ bei der Friesenbühne Emden Geschlechter-Komödie mit amüsanten Gemeinheiten

Blöd, wenn man laut Ehevertrag eine letzte gemeinsame Nacht im Ferienhaus verbringen muss, obwohl man gar nicht mehr miteinander auskommt: Gitta Nörtker und Karl-Peter Frerichs spielen in „(K)een Happy End“ ein Ehepaar, das kurz vor der Scheidung steht.

Blöd, wenn man laut Ehevertrag eine letzte gemeinsame Nacht im Ferienhaus verbringen muss, obwohl man gar nicht mehr miteinander auskommt: Gitta Nörtker und Karl-Peter Frerichs spielen in „(K)een Happy End“ ein Ehepaar, das kurz vor der Scheidung steht.

privat

Emden - Seit Ende Januar wurde fleißig geprobt – jetzt ist die Friesenbühne klar für den zweiten Teil der Spielzeit 2022/23. Und der lässt Spitzzüngiges auf Platt erwarten. Denn für die finale Halbzeit hat Regisseurin Birgit Frerichs die Komödie „(K)een Happy End“ mit dem bezeichnenden Untertitel „ein amüsanter Rosenkrieg in zwei Akten“ ausgesucht. Premiere ist am Freitagabend, 21. April, im „Lüttje Huus“ in der Brückstraße. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Spiel mit Rollenbildern

Termine und Infos

Premiere feiert die neue Friesenbühnen-Komödie „(K)een Happy End – ein amüsanter Rosenkrieg in zwei Akten“ am Freitag, 21. April, um 20 Uhr im „Lüttje Huus“, Brückstraße 62.

Weitere Aufführungen finden statt am: Samstag, 22. April, um 20 Uhr; Sonntag, 23. April, um 16 Uhr; Donnerstag, 27. April, um 20 Uhr; Samstag, 29. April, um 20 Uhr; Sonntag, 30. April, um 16 Uhr; Donnerstag, 4. Mai, um 20 Uhr; Samstag, 6. Mai, um 20 Uhr sowie Sonntag, 7. Mai, um 16 Uhr.

Eine beengte Parksituation herrscht an einigen Tagen wegen der gleichzeitigen Aufführung von „Melanie Schulte“ in der Neuen Kirche, Brückstraße. Dies betrifft den 21., 23. und 29. April. Dann sollte man besser zu Fuß oder mit dem Rad kommen oder sich bringen lassen.

Karten für die Vorstellungen gibt es ausschließlich im freien Verkauf. Direkt bestellt werden können sie über die Homepage der Friesenbühne (www.friesenbuehne.de/Karten&Preise). Erhältlich sind Karten auch bei der Geschäftsstelle der Emder Zeitung, Ringstraße 17a, und bei Kulturevents Emden, Alter Markt 2a.

Das Friesenbühnen-Abonnement ist für die neue Komödie nicht gültig. Dies ist noch eine Folge aus der nicht kalkulierbaren Corona-Zeit. Ein neues Abonnement mit zwei Aufführungen wird es wieder ab Sommer/Herbst 2023 geben. Dann werden auch alle bisherigen Abonnenten angeschrieben, ob sie ihr Abo reaktivieren wollen.

In den ursprünglich hochdeutschen Stück von Teresa Sperling und Stefan Vogelhuber, das von Felix Borchert ins Niederdeutsche übersetzt, von Frerichs aber noch einmal ostfriesisch nachgeschärft wurde, geht es um ein Ehepaar, das kurz vor seiner Scheidung steht. Der Ehevertrag der beiden sieht allerdings vor, dass sie in diesem Fall noch eine letzte gemeinsame Nacht im Ferienhaus ihrer Flitterwochen verbringen. Blöd, wenn man so gar nicht mehr miteinander auskommt – aber die beste Basis für allerlei unterhaltsame Gemeinheiten.

Die fertig aufgebaute Bestuhlung im Lüttje Huus in der Brückstraße, hier mit Pressewartin Birgit Frerichs, die auch beim ersten Stück im neu ausgestatteten Saal Regie führt.

THEATERSESSEL AUS NORWEGEN BEREIT FÜR EMDER PREMIERENPUBLIKUM Neuer Luxus für Po und Rücken bei der Friesenbühne

Gaby Wolf
Emden

„Es ist schon sehr viel Klischee dabei, was die Rollenbilder von Mann und Frau anbelangt“, räumt Frerichs ein. „Aber es sind definitiv viele Momente darin, in denen man sich selbst darin wiedererkennen kann.“ Schon bei den Proben des Zwei-Personen-Stücks mit Gitta Nörtker und Karl-Peter Frerichs in der Rolle des Ehepaars sei das gut angekommen. Und natürlich hat Birgit Frerichs die Dialoge und Pointen auch noch ein bisschen zielgenauer auf die beiden zugeschnitten. Froh ist die Regisseurin, dass erstmals seit Corona alles bei den Proben glattgegangen ist und seit Mitte Januar keine Krankheits-Querschläger mehr dazwischen gekommen sind: „Wir können wieder etwas befreiter Theater spielen.“

Munterer Kampf der Geschlechter: Gitta Nörtker und Karl-Peter Frerichs in Aktion. Bild: privat

Munterer Kampf der Geschlechter: Gitta Nörtker und Karl-Peter Frerichs in Aktion. Bild: privat

Sonntags um 16 Uhr

Auch wenn es nur zwei Akte und zwei Akteure auf der Bühne gibt, ist das Stück abendfüllend. Wobei die Aufführungen an den Sonntag schon um 16 Uhr stattfinden. Diese Neuerung war bereits beim ersten Stück der Spielzeit „De Gigolo-Lehrjungs“ im Herbst eingeführt worden, damit vor allem die Älteren abends nicht im Dunkeln nach Hause müssen. Das hat sich bewährt – und wird laut Birgit Frerichs inzwischen auch gern von Jüngeren zum Theaterbesuch genutzt, die in dieser Zeit ihre Kinder gut bei den Großeltern unterbringen können.

Beim neuen Stück hinter der Kulissen im Einsatz sind: Annegret Groenewold (Souffleuse), Inka Groenewold und Rixte Meyer (Inspizienz) und Dirk Visser (Technik). Das von Birgit Frerichs entworfene Bühnenbild wird von Klaas-Jürgen Klaassen, Helmut Zimmermann, Reinhard Bruns, Werner Nörtker, Rainer Voigt und Maik Amstätter realisiert.

Gaby Wolf
Gaby Wolf Emder Zeitung
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin in Geschäftsstellen und Shop erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens