Emden - Der Bau des Großschiffsliegeplatzes zieht sogenannte Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen nach sich. Diese werden aktuell geplant. Notwendig werden sie, weil der Neubau ein Eingriff in die Natur ist. Die dadurch entstehenden mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf die Umwelt müssen kompensiert werden – vor Ort oder andernorts.

Die Lösung sieht so aus: Bisher als Grünland genutzte Flächen werden außendeichs an der Ems bei Nüttermoor hergerichtet. N-Ports erläutert: „Hierbei wird durch Bodenabtrag und durch Herstellung von Prielen zu bestehenden Gräben eine Verteilung des Wassers auf den Flächen erreicht.“ Außerdem werde dort der Einfluss der Tide geschaffen.

Ziel ist es, dadurch unter anderem einen für Flussmündungen (Ästuare) typischen Lebensraum zu entwickeln.

Axel Milkert
Axel Milkert Emder Zeitung (Leitung)