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Havariertes Schiff am Emder Südkai Keine Umweltkatastrophe durch „Sabine“

Mit diesen gelben Bojen markieren Taucher zurzeit die Lage des havarierten Binnenschiffs „Sabine“ im Emder Südkai.

Mit diesen gelben Bojen markieren Taucher zurzeit die Lage des havarierten Binnenschiffs „Sabine“ im Emder Südkai.

Torsten von Reeken

Emden - Noch befinden sich die Vorbereitungen zur Bergung des am vergangenen Donnerstag gesunkenen Schiffs „Sabine“ in vollem Gange, schon jetzt sei aber klar, dass dem Emder Südkai durch die mehreren Hundert Liter Diesel in den Schiffstanks keine unmittelbare Gefahr mehr droht. Eine Umweltkatastrophe für die Seehafenstadt ist abgewendet. „Wenn die Gefahr denn überhaupt jemals bestanden hat“, sagt Dörte Schmitz, Pressesprecherin von Niedersachsen Ports.

Lagebild am Südkai

Taucher hatten am Dienstag die Entlüftungsrohre verschweißt und so einen weiteren Austritt des Kraftstoffs verhindert. Zugleich sichern Klappen zwischen Tanks und Rohren die größten Mengen des Diesels. „Dadurch konnten ohnehin nur Kleinstmengen überhaupt austreten.“ Die wiederum seien sofort aufgefangen worden. Parallel verschaffen sich die Taucher zurzeit einen genaueren Überblick über die Lage von Bug und Heck des auseinander gebrochenen Binnenschiffs. „Wir können schon sagen, dass das Wrack stabil liegt und ein Driften der Überreste nicht möglich ist.“ Somit sei die Situation aktuell gesichert. Mit Bojen markieren die Taucher gegenwärtig die genaue Lage der Schiffsteile.

Zeitraum noch unklar

Unklar sei zurzeit noch, wann genau die Bergungsarbeiten beginnen könnten. Entsprechende Fachfirmen seien in den vergangenen Tagen angeschrieben worden, um auf der einen Seite die Tonnen an Splitt, mit denen das Schiff beladen war, wegzubaggern, und auf der anderen Seite die Schiffsüberreste zu bergen. „Das sind also zwei Verfahren, für die die Aufträge vergeben werden müssen.“ Wann die Arbeiten nun konkret starten können und wie lange sie dauern werden, stünde zurzeit noch nicht fest. Das läge auch daran, dass noch nicht abschließend geklärt werden konnte, welches Bergungsverfahren gewählt werde. Es gebe die Möglichkeit, Bug und Heck per Bagger zu bergen. Auch könnten Ballons an den Schiffsteilen befestigt werden, um sie an die Oberfläche zu befördern.

Peter Saathoff
Peter Saathoff Emder Zeitung
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