Was von vielen befürchtet, aber immer wieder von der Trägergesellschaft als Unsinn dargestellt wurde, ist jetzt Wirklichkeit geworden: Das Ubbo-Emmius-Krankenhaus in Norden wird Mitte des Jahres 2023 geschlossen und in ein RGZ (Regionales Gesundheits-Zentrum) mit nur noch 25 stationären Betten umgewandelt. Versprochen (!) hatte man den Bürgern den Weiterbestand bis zur geplanten Fertigstellung des Zentralkrankenhauses in Uthwerdum im Jahr 2028. Auch dies hat sich wieder einmal als Lüge entpuppt, wie so viele andere Versprechungen auch. Gedeckt wird dieser schamlose Vorgang durch die Politiker der Stadt Emden und des Landkreises Aurich.
Da stellt sich die berechtigte Frage, wann ist Emden an der Reihe? Geburts- und Kinderstation sind ja bereits weg. Das alles wird mit jetzt schon bestehenden Millionendefiziten begründet. Ja, glaubt man denn tatsächlich, dass sich ein – nach heutigen Zahlen – 720 Millionen-Projekt von alleine trägt? An dem geplanten Bau haben sich schon einige eine goldene Nase verdient. Nicht zuletzt die beiden vorherigen Geschäftsführer – Herr Eppmann und Frau Dr. Gesang – die frühzeitig ihre Verträge verlängert hatten und dann vorzeitig ausgeschieden sind; alles mit Billigung der Politik! Noch ist Zeit, diesen ganzen Wahnsinn zu stoppen und die drei bisherigen Krankenhäuser weiterzuführen – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.
