Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Porträts von Mädchen aus Ostfriesland und den Niederlanden Kurzes Gastspiel der „Powergirls“ sorgt für reichlich Nachfrage

„Das Leben ist ein Abenteuer und wir sind seine Helden“, das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry hat das Powergirl aus Leeuwarden als Wahlspruch für ihr Porträt gewählt, über das sie sich mit ihrer Familie bei der Eröffnung freute.

„Das Leben ist ein Abenteuer und wir sind seine Helden“, das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry hat das Powergirl aus Leeuwarden als Wahlspruch für ihr Porträt gewählt, über das sie sich mit ihrer Familie bei der Eröffnung freute.

Emden - Die „Powergirls“ bescheren dem Ostfriesischen Landesmuseum Emden dieser Tage reichlich Zulauf. „Schon in der ersten Woche waren zwei Gruppen im Museum, die extra wegen der Powergirls gekommen waren und die speziellen Nachfragen an der Kasse sind überproportional groß“, sagte Pressesprecher und zugleich Kurator der Sonderausstellung Diethelm Kranz im Gespräch mit der Redaktion. Die Powergirls, das sind Porträts von 29 Mädchen alle samt zehn Jahre alt, die in den vergangenen Monaten von verschiedenen internationalen Künstlern mithilfe von Fotovorlagen und Videositzungen porträtiert wurden. Entstanden sind dabei klassische Gemälde und Aquarelle, die seit dem 12. März – und nur noch bis zum 2. April – im Landesmuseum auf leuchtend gelbem und blauem Untergrund präsentiert werden.

Ostfriesische Powergirls

Initiator des Ganzen ist der niederländische Künstler Egbert Pijfers, der vor zehn Jahren den Künstlerpreises Prix de Norvège ausgelobt hatte. Anlässlich dieses Jubiläums „und weil er selbst Vater einer zehnjährigen Tochter ist“, wie Kranz sagte, hatte er die Ausstellung angeschoben. Die steht übrigens unter dem Titel Chancengleichheit. Im Begleitheft sind zudem Wünsche und Zitaten als Wahlsprüche der Mädchen nachzulesen, die ein „Schlaglicht auf das Befinden der aktuellen Generation über die Staatsgrenze hinweg werfen“, so Kranz. Erstmals zu sehen war die Schau zwar schon vor einem Jahr in den Niederlanden anlässlich des Weltfrauentags in Heerenveen – damals allerdings zunächst nur mit 16 Powergirls aus den Provinzen Groningen, Friesland und Drenthe. Dass in Emden deutlich mehr Porträts zu sehen sind, liegt auch am Engagement der beteiligten ostfriesischen Kommunen. Dort waren die Bürgermeister gebeten worden, Mädchen im Alter von zehn Jahren zu benennen, die bereit seien, für das internationale Projekt Modell zu stehen, sagte Kranz. Deshalb sind Porträts von Emderinnen ebenso zu sehen, wie Mädchen aus der Krummhörn, aus Hinte, Leer und Uplengen sowie von Norderney.

Keine Verlängerung

Doch obwohl die Ausstellung laut Kranz „überraschend viel Zugkraft entwickelt“ hat, wird sie nicht verlängert und endet bereits am Sonntag, 2. April. „Eine Verlängerung ist nicht möglich“, sagte er. Der Ausstellungsbereich wird benötigt, um die im Dezember eröffnete Ausstellung um das Unglück der Melanie Schulte zu ergänzen. Was genau geplant ist, dazu wollte Kranz nur so viel verraten: „Es wird etwas für die ganze Familie sein.“ Dass die Powergirls im Anschluss noch einmal gezeigt werden könnten, auch diese Möglichkeit schloss Kranz aus.

Elisabeth Ahrends
Elisabeth Ahrends Emder Zeitung (Leitung)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin in Geschäftsstellen und Shop erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens