Emden - An der Abschlussveranstaltung zum Projekt Klever-Risk (Klimaanpassung und Extremwettervorsorge) am Mittwoch dieser Woche an der Knock wird – anders als ursprünglich vorgesehen – kein Vertreter der Landespolitik teilnehmen. Das verkündete der Obersielrichter des 1. Entwässerungsverbandes Emden, Reinhard Behrends, am Montag im Sperrwerk Leysiel während einer Vorab-Vorstellung der Projektergebnisse.

Die Teilnahme von Umweltminister Christian Meyer (Grüne) war fest eingeplant. Aber laut Behrends wurden die Minister für diesen Tag nach Hannover beordert. Eine Begründung dafür konnte er nicht liefern. Behrends machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung darüber, dass niemand aus Meyers Ministerium dabei sein wird. „Ich finde das äußerst schade“, sagte Behrends mit dem Hinweis darauf, dass „Jahre dafür gearbeitet wurde“. Für Mittwoch war außerdem der Runde Tisch „Außenems“ (dabei geht es um die geplante Emsvertiefung) terminiert. Dieses Treffen wurde abgesagt.

Das Projekt Klever und sein Nachfolger Klever-Risk sind über einen Zeitraum von acht Jahren gelaufen und zeigen wesentliche Handlungsoptionen auf, wie an der Küste in puncto Entwässerung dem Klimawandel begegnet werden kann. Daran beteiligt waren: Universität Oldenburg, Jade Hochschule und Küste und Raum als Projektbearbeiter sowie als Kooperationspartner die Entwässerungsverbände Emden, Aurich, Norden und Oldersum, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, der Landkreis Aurich und die Stadt Emden.

Axel Milkert
Axel Milkert Emder Zeitung (Leitung)