Emden - Der einst umstrittene Emder Skatepark ist zu einem Erfolgsmodell avanciert. Zu dieser Einschätzung kommt Michael Groeneveld, Fachdienstleiter Schule, Bildung und Sport bei der Stadt Emden, nach drei Jahren Betrieb. Zwischenzeitlich hatte es rund um die 2020 eröffnete Anlage zwar mal Ungemach gegeben, weil Anwohner sich über Dreck und Lärm beschwert hatten. Doch diese Probleme seien beigelegt und nun läuft es offenbar ziemlich glatt unter der Bahnhofsbrücke.

„Die Frequentierung ist riesengroß“, sagte Groeneveld am Dienstagabend im Sportausschuss. Auch aus den Fraktionen gab es nur positive Berichte. Die Grünen können sich sogar eine zweite Anlage in Borssum vorstellen. Angesichts der Kassenlage ist das aber wohl eine sehr leise Zukunftsmusik.

Aktuell geht es vielmehr darum, den bestehenden Skatepark weiter zu verbessern. Die bereits angekündigte Beleuchtung erfolgt noch in diesem Jahr, berichtete Groeneveld. Die blendfreien und quasi dimmbaren LED-Leuchten müssen allerdings auch 2023 kommen, denn nur in diesem Zeitraum ist Geld aus einem Fördertopf noch abrufbar, der das Vorhaben für die Stadt Emden zu einem Schnäppchen macht. Die Kosten bewegen sich innerhalb des Förderbetrags von 35.000 Euro, so der Fachdienstleiter.

Unterdessen hat der städtische Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden (BEE) die Seiten der Skateanlage mit einer Pflasterung befestigt, um eine Unterspülung zu verhindern. Die Bahn selbst ist ohne Mängel und hat kürzlich wieder den Skatepark-„TÜV“ bekommen.

Lars Möller
Lars Möller Emder Zeitung