Emden - Die Stadt Emden setzt um, was sie angekündigt hat. Im Gebäude der ehemaligen Stadtbäckerei Hartmann in der Emder Innenstadt hat die große Entrümpelung begonnen, teilte Stadtsprecher Eduard Dinkela gegenüber dieser Redaktion mit. Eine entsprechende Fachfirma habe mit der Arbeit begonnen. Zu diesem Zweck sei ein Schutzzaun aufgestellt worden. Der Zaun hatte in der Stadt die Frage aufgeworfen, ob es nun „endlich losgehe“ mit der Neukonzeptionierung des Hartmann-Gebäudes.
Stadtbäckerei „Hartmann“ steht weiter leer
Denn das die kommen soll, ist klar. Zumindest seit Anfang des Jahres, nachdem Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) im Rahmen des Neujahrsempfangs den Kauf des geschichtsträchtigen Gebäudes bekannt gegeben hatte. Was aber fehlt, ist eine konkrete Nutzung des Gebäudes. Bisher steht das große Gebäude mit seiner eigenwilligen T-Form zwischen Marktplatz und „Rotem Platz“ in der Emder Innenstadt nur leer herum. Das aber, so kündigte die Stadt im März gegenüber dieser Redaktion an, solle freilich kein dauerhafter Zustand sein. Ganz im Gegenteil: Das Rathaus wünscht sich eine Belebung des Gebäudes – und damit auch des Roten Platzes, der quasi Ausläufer und Eingang zur Fußgängerzone ist.
Stadt will bald nach Pächtern suchen
Die Stadt selbst will zum Mai hin ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für potenzielle Pächter starten. Pächter entwickeln also ein Konzept und bewerben sich damit bei der Stadt, um den Pachtvertrag für die 60 Quadratmeter ehemalige Bäckerei und 50 Quadratmeter ehemaliges Café. Damit das gelingt und anschließend auch umgesetzt werden kann, muss die Immobilie erst einmal vorzeigbar sein – und genau darum wird sie nun entrümpelt. Anschließend schaut sich die Bauaufsicht das Gebäude noch einmal an.
