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Verteidigungsminister Boris Pistorius Gerade noch in der Ukraine, am Freitag schon in Emden

Am Dienstag war Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, in Kiew zu Besuch. Am Freitag soll er im Klub zum guten Endzweck in Emden als Gastredner beim 260. Kaufmannsmahl sprechen.

Am Dienstag war Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, in Kiew zu Besuch. Am Freitag soll er im Klub zum guten Endzweck in Emden als Gastredner beim 260. Kaufmannsmahl sprechen.

Ukrainian Defence Ministry Press Office via AP

Emden - Gerade noch hat Boris Pistorius (SPD) bei seinem Besuch in Kiew der Ukraine Militärhilfen in Höhe von über 1,3 Milliarden zugesichert, da ist er fast schon auf dem Weg nach Emden. Denn auch die Seehafenstadt steht in dieser Woche im Terminkalender des deutschen Verteidigungsministers und früheren Niedersächsischen Innenministers. Die Einladung zum Abendessen im Klub zum guten Endzweck hatte die Emder Kaufmannschaft bereits im Sommer ausgesprochen – und ihr Vorsitzender, Dr. Claas Brons, zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass Pistorius an seiner Zusage festhält.

Wenig konkretes

Allerdings erwartet Brons in dessen Rede wenig Konkretes für Ostfriesland. „Aber ich bin sicher, dass es ein interessanter Abend wird.“ Immerhin gebe es, so Brons’ Erfahrung, in der Region viele Verbindungen zur Bundeswehr. „Und es ist für die Firmen von großer Bedeutung, dass diese Verbindungen erhalten bleiben.“ Als Beispiel nannte er die vier Fregatten der Marine, die bis Mitte 2027 den Emder Hafen anlaufen und im Schwimmdock der Emder Werft und Dock GmbH (EWD) unter anderem technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Doch auch wenn der Besuch des Verteidigungsministers für die Emder Kaufmannschaft durchaus eine Ehre ist, wie Brons sagte, ist Pistorius nicht der erste Minister, der in dieser Funktion am Kaufmannsmahl teilnimmt. Schon der Niedersachse Peter Struck habe einst als Verteidigungsminister vor den Gästen im Klub gesprochen, rief der Vorsitzende der Emder Kaufleute in Erinnerung.

Wichtige Frage

Als Landesvertreterin ist dieses Mal übrigens Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen) eingeladen. Zwar hat sie sicherlich auch als Kultusministerin einiges zu den Themen Ausbildung und Fachkräftemangel zu sagen, Brons interessiert aber vor allem ihre Position als stellvertretende Ministerpräsidentin Niedersachsens und was sie als solche zu den für Emden drängenden Themen zu sagen hat. „Mir geht es konkret um die Frage: Warum kürzt das Land Niedersachsen ab 2025 die Förderung für Häfen?“ Ob dieses Thema erst am Freitagabend im Klub oder schon am Nachmittag bei Teegespräch in der Industrie- und Handelskammer zur Sprache kommen wird, dazu äußerte sich der Kaufmannschafts-Vorsitzende nicht.

Elisabeth Ahrends
Elisabeth Ahrends Emder Zeitung (Leitung)
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