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Ultje-Geländes in Emden 200 Wohnungen, weitgehend autofrei – so geht es mit dem neuen Wohnquartier jetzt weiter

Soll ein „grünes“ Innenstadtquartier werden: das ehemalige Ültje-Gelände.

Soll ein „grünes“ Innenstadtquartier werden: das ehemalige Ültje-Gelände.

Gaby Wolf

Emden - Die Planungen für das neue Stadtquartier auf dem Gelände der ehemaligen Erdnussrösterei Ültje sind so gut wie abgeschlossen. Noch einmal müssen die Unterlagen vier Wochen ausgelegt werden, danach steht einem Baustart nichts mehr im Weg. Dies machte Stadtplaner David Malzahn im Stadtentwicklungsausschuss deutlich.

Er bezeichnete das neue Quartier zwischen Fürbringer-, Hansa- und Cirksenastraße als zukunftsweisend. Zukunftsweisend, weil das Gebiet rund um den „Ültje“-Turm mit etwa 200 Wohnungen, darunter auch sozialer und barrierearmer Wohnraum, weitgehend autofrei sein wird. Auch soll dort auf eine Wärmeversorgung mit fossilen Brennstoffen verzichtet werden. Wärmepumpen und Erdsonden sollen dafür eingesetzt werden. Rund die Hälfte der Dächer wird mit Solaranlagen bestückt. Der Anteil der Dächer, die begrünt werden, soll ebenfalls hoch sein.

Wenige Autostellplätze

Die Planungen der Firma Evers und Partner sehen umfängliche Grünflächen und Spielplätze vor. Einzelhandel in Form eines Nahversorgers und weitere sogenannte wohnverträgliche Nutzungen, wie ein Bäcker und ein Café, Gastronomie, sowie Büro- und Praxisräume sollen das Angebot ergänzen. Innerhalb des etwa drei Hektar großen Gebietes ist ein „System-Parkhaus“ vorgesehen. Nur wenige Autoabstellplätze sind direkt bei den Wohnungen geplant und bleiben Bewohnern mit entsprechenden Einschränkungen vorbehalten. Zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten sind in der Planung.

Auch eine Rampe für Fußgänger und Radler, um den Bahnübergang zu umgehen, ist vorgesehen. Sie soll in der Fürbringerstraße auf einem kleinen Platz in Höhe der Einmündung der Gräfin-Anna-Straße enden. Entlang der Fürbringerstraße auf der Bahnseite sind sowohl Baufelder für Wohn- und Büronutzung sowie für Parkplätze, Garagen und Carports vorgesehen. Auch hier werden die Flachdächer begrünt, und Hecken begrenzen die Flächen.

Der Baustart für das neue Quartier wird voraussichtlich in einem Jahr stattfinden. Aufgrund vieler Verzögerungen und der Engpässe im Bausektor wurde dieser Termin um ein Jahr verschoben. Allerdings werden die Erschließungsarbeiten nach der öffentlichen Auslegung noch im Laufe dieses Jahres beginnen können.

Ute Lipperheide
Ute Lipperheide Emder Zeitung
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