EMSTEK - EMSTEK - Für ihren unermüdlichen Einsatz im Bemühen, die Erinnerungen an Leid und Schrecken des Zweiten Weltkrieges wach zu halten, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zwölf Emsteker ausgezeichnet. Sie hätten sich darum verdient gemacht, dass Jahr für Jahr in Spendenaktionen, in Straßen- und Haussammlungen die unerlässlichen finanziellen Mittel aufgebracht werden, mit denen Soldatengräber aufgespürt und Soldatenfriedhöfe gepflegt werden können und auch noch nach vielen Jahren Einzelschicksale von gefallenen und vermissten Soldaten in aller Welt aufgeklärt werden könnten, sagte Landrat Hans Eveslage, Kreisvorsitzender des Volksbundes, in einer Feierstunde im Emsteker Rathaus. Christoph Neumann-Silkow, Geschäftsführer des Volksbund-Bezirksverbandes Weser-Ems, überreichte die Auszeichnungen und sprach seinen Dank für den Beitrag zur Arbeit des Volksbundes aus, die er als „tätige Friedenserziehung“ beschrieb.

Es werde noch Jahre dauern, bis die letzten Vermisstenschicksale aufgeklärt seien, meinte Neumann-Silkow, zumal zunehmend Zeitzeugen fehlten. Die im vergangenen Jahr in der Gemeinde Emstek gesammelten Spenden bezifferte er auf 7924 Euro brutto.

Die silberne Ehrennadel erhielten Alwin Bunten und Bruno Kahlert. Mit der goldenen Ehrennadel dankte der Volksbund Otto Emke, Paul Hüsing, Franz Richter, Otto Koopmann, Franz Thobe und Renate Abeling. Die weißgoldene Ehrennadel ging an Werner Nuxoll und Aloys Bäck. Hedwig Bernhardt und Bernhard Lübbehüsen, die wegen Krankheit fehlten, bekommen die Auszeichnung später überreicht.

Mit Anerkennungsplaketten in Gold dankte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dem Blasorchester „Cäcilia“ und dem Gesangverein „Cäcilia“ , die seit 56 Jahren die Feiern des Volkstrauertages musikalisch begleiten.