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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Emstek

Arbeit nach Hirnschädigungen

27.10.2017

Emstek Für das neue Arbeitsangebot DiKom (Dienstleistung + Kommunikation) hat der Caritas-Verein Altenoythe jetzt im ehemaligen Emsteker Krankenhaus St.-Antonius-Stift die geeigneten Räumlichkeiten gefunden. Pfarrer Michael Heyer, Stiftung St.-Antonius-Stift, Jan Lübbers, Bereichsleiter Arbeit beim Caritas-Verein, und der Ergotherapeut Klaus Menzel, sind künftig Ansprechpartner vor Ort. Sie stellten die Einrichtung sowie das Konzept von DiKom vor.

Alles unter einem Dach

Der Mietvertrag ist unterschrieben, so dass zeitnah die Umbaumaßnahmen zur Einrichtung der entsprechenden Gruppen-, Werk- und Sozialräume im Erdgeschoss auf rund 600 Quadratmetern umgesetzt werden können. „Uns als Träger ist es wichtig, verschiedene Hilfsangebote für Menschen mit Erkrankungen unter dem Dach des ehemaligen Krankenhauses zu vereinen. Das neue Angebot DiKom passt somit inhaltlich sehr gut zu uns. Zudem ist nun auch der letzte Bereich des Hauses gefüllt“, freut sich Pfarrer Heyer.

Im Januar 2018 soll der Umbau abgeschlossen sein. Dann kann die neue Werkstatt mit unterschiedlichsten Arbeiten für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen eröffnet werden.

Eine Warteliste mit neun Interessenten, die das neue Arbeitsangebot im Landkreis Cloppenburg nutzen wollen, besteht bereits. Zum Start werden zunächst zwölf Plätze eingerichtet. Sukzessive soll die Werkstatt dann auf bis zu 40 Plätze erweitert werden können.

Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, beispielsweise nach Schlaganfall, Krankheit oder Unfall, müssen oft nach mehrjähriger Rehabilitation erkennen, dass sich, neben vielen Veränderungen, auch die beruflichen Möglichkeiten gewandelt haben. In der Vergangenheit haben sich einige Betroffene und deren Angehörige für die Arbeit in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung entschieden. Wenngleich manche dort gut angekommen sind, ist die Tendenz bei anderen groß, dass sie den Zugang nicht finden.

Alternativen aufzeigen

„Sie definieren sich über ihre Krankheit, haben Kenntnis über ihr altes Leben, können und wollen sich nicht mit den klassischen Behinderungsbildern identifizieren“, erklärt Lübbers. So bleiben viele der Betroffenen zu Hause oder werden in Pflegeeinrichtungen betreut, ohne erneut eine Arbeit aufzunehmen. „Genau diesen Menschen möchten wir mit dem neuen Arbeitsangebot erreichen und damit eine Tagesstruktur sowie eine sinnschaffende Beschäftigung bieten“, unterstreicht Lübbers.

Für weitere Informationen und Beratung stehen Melanie Preuth (Betriebsleitung Pädagogik) unter Telefon   0 44 71 / 18 60 88 11 oder per E-Mail: melanie.preuth@ caritas-altenoythe.de, und Klaus Menzel, Telefon   0 44 71 / 18 60 88 14 oder per E-Mail: klaus.menzel@caritas-altenoythe.de, zur Verfügung.

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