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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Emstek

Rathaussturm: Bührener Narren führen Regie

20.11.2017

Emstek Bei aller heftigen Gegenwehr: Bürgermeister Michael Fischer (CDU) konnte am Ende das Emsteker Rathaus nicht verteidigen und gab sich am frühen Freitagabend der Übermacht in orange geschlagen. Die Bührener Narren fuhren mit ihren rasanten Cityrollern auf den Rathausplatz. Sie hatten den Rathaussturm gut vorbereitet. Wohlweislich kamen sie erst bei einsetzender Dunkelheit und zogen mit Unterstützung von Musikern aus Bühren und Höltinghausen über den Marktplatz. Aber auch Fischer und seine treuesten Ratsmitglieder waren nicht untätig gewesen. Sie hatten die Türen versperrt und zur Verwirrung Umleitungsschilder vor den Eingang gestellt.

Doch die Narren waren auf alle Eventualitäten vorbereitet. Sie stiegen mit einer Leiter über die Brüstung des Rathausbalkons. Dort entrissen sie dem Rathauschef den Schlüssel und übernahmen die Regierungsgewalt. Fischer wurde zum Hausmeister degradiert. Er muss nun im pinkfarbenen Arbeitskittel im Keller Kohlen schaufeln.

Als erste Amtshandlung überreichte Narrenpräsident Joe Knagge seinem Praktikanten Hubertus Aumann feierlich die Insignien der Macht, mit denen dieser die „krass konkreten realpolitischen Beschlüsse“ des Narrenrates als „witzig“ oder „nicht witzig“ abstempeln konnte.

Mit der diesjährigen Narrenkappe wurden die Höltinghauser Musiker ausgezeichnet, die jedes Jahr die Bührener bei ihrem närrischen Treiben unterstützen. Besonderen Applaus fand die angestrebte Bildungspolitik mit der Gründung der eigenen Emsteker „University of Karnevalistik“.

Die Narren haben sich für ihre Regierungszeit ein großes Ziel gesetzt. Sie planen, die Reeperbahn nach Emstek zu holen. Die dafür notwendige Exkursion nach St. Pauli wurde im Film präsentiert und beinhaltete auch einige Experteninterviews mit diversen Kiez-Bewohnern.

Deren Rat nahm sich auch das Ingenieurbüro VLS zu Herzen, das die neue Emsteker Attraktion plant. Die Vorbereitungen und Bewerbungsgespräche mit interessierten Damen hatten sie ebenfalls filmisch festgehalten und sorgten damit für Unterhaltung. Am Ende stand für die Ingenieure Bernd Michael Lüske, Jens Scheper und Thomas Vorwerk fest: „Emstek hat auch hier Potenzial“.

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