EMSTEK - Die Ampel im Zentrum Emsteks – ein Ärgernis für viele. Immer öfter werden die Routen Ostlandstraße/August-Kühlingstraße oder Lage /Barlingsweg als Ausweichstrecken in oder aus Richtung Halen genutzt.
Aber das sei gar nicht nötig. So jedenfalls argumentierte der Verkehrsingenieur der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsstelle Lingen, Franz Kleene in der Sitzung des Planungs-, Umwelt-, Bau- und Wegeausschusses des Gemeinderats. Die Sicherung der Kreuzung Am Markt/Halener Straße sei ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde gewesen. Die sehr enge Einmündung sei entschärft und die Sicherheit erhöht worden, stellte Kleene fest. Seit dem die Ampel den Verkehr regele, sei kein Unfall gemeldet worden, so der Experte weiter.
Die Bewährungsprobe habe die Ampel nach Kleenes Ansicht überstanden, als der Umleitungsverkehr während des Ausbaus der B 72 durch den Ort geführt wurde. „In vielen Köpfen sind heute noch die langen Staus“, sagte Kleene. Dabei habe sich die Situation längst entspannt und die Wartezeit reduziert. Lediglich die vorrangige Steuerung für Fußgänger, die maximal 60 Sekunden auf Grün warten sollen, lasse die übrigen Verkehrsteilnehmer warten. Aus seiner Sicht bestehe kein Handlungsbedarf. Eduard Herzog (CDU) regte an, im Rahmen eines Schulprojektes, die Wartezeiten an der Kreuzung feststellen zu lassen.
Des Weiteren stellte die Verwaltung den überarbeiteten Entwurf für den Ausbau der Ostlandstraße vor. Für den weiteren Ausbau der Gemeindestraßen empfiehlt der Ausschuss ein Paket in Höhe von mehr als 600 000 Euro für die kommenden Jahre.
