HALEN - Zahlreiche Besucher haben am Sonntag beim „Tag der DLRG“ am Halener Badesee die Gelegenheit genutzt, sich über die Arbeit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes und auch der Feuerwehr zu informieren. Herz-Lunge-Wiederbelebung, Blutdruckmessungen und auch die Funktion eines Defibrillators durften die Menschen ausprobieren. Für die Kinder waren etliche Spielstände und Geschicklichkeitsübungen am Strand aufgebaut.
Auch das neue Rettungsboot der DLRG-Ortsgruppe Emstek wurde an diesem Tag in Betrieb genommen und auf den Namen „Seedrache“ getauft. Taufpatin Almut Küther, langjähriges aktives DLRG-Mitglied, wünschte dem Boot „allzeit eine Hand breit Wasser unter dem Kiel“. Die nun ausgediente „Schwalbe“, das bisher auf dem Badesee in Halen eingesetzte Rettungsboot, hatte nach 20 Jahren seinen Dienst erfüllt und lag nun mit einem Leck auf dem Trockenen.
Bürgermeister Michael Fischer betonte, dass Bootstaufen in Emstek sicher ein seltenes Ereignis seien. Er hob hervor, wie wichtig das Engagement der ehrenamtlichen DLRG-Mitglieder in der Gemeinde sei. Die Ortsgruppe Emstek hat zurzeit 700 Mitglieder und ist damit der größte Ortsverband des Bezirks. Die Gemeinde hat das 14 000 Euro teure Boot finanziert und stellt es der DLRG Ortsgruppe zur Verfügung. Carl-Ludwig Küther, Vorsitzender des DLRG-Bezirks Oldenburger Münsterland, dankte den zahlreichen ehrenamtlich tätigen DLRG-Mitgliedern für ihren Einsatz zur Sicherheit der Badegäste und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und DLRG.
Im Anschluss an die Einsegnungszeremonie durch Pfarrer Aloys Bornhorst unternahmen Almut Küther, Michael Fischer und Pfarrer Bornhorst gemeinsam mit der ersten Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe, Iris Wegmann, die Jungfernfahrt über den Halener Badesee. Viele Besucher genossen anschließend ebenfalls eine Fahrt mit dem „Seedrachen“. Anschließend wurden Rettungs-Einsätze mit dem neuen Boot simuliert und einige Outdoor-Wettkämpfe präsentiert.
