Halen - Mit „De geköffte Ehemann“ startet die Theatergruppe des Musikvereins Halen in die neue Theatersaison. Das neue Stück – eine plattdeutsche Komödie in vier Akten aus der Feder von Helmut Schmidt – wird unter der Regie von Maria Oppermann am Sonntag, 15. Januar, Premiere feiern. Im Flüsterkasten souffliert dann Maria Feldhaus.

Die Geschichte verspricht allerlei Unterhaltung, erzählt sie doch von Witwe Karin Roßkamp (Christa Thien), die, um ihre Rente auszubessern, die Diele ihres Bauernhauses an Gustav Möhlenbrock (Björn Getzlaff) vermietet. Schnell gehen im Dorf die Gerüchte um, dass Karin ein Verhältnis mit Gustav hat. Diese Gerüchte, die insbesondere von den Nachbarinnen Amanda (Ingrid Otten) und Lilo (Ina Büssing) verbreitet werden, passen Karin natürlich überhaupt nicht. Als sich dann noch herausstellt, dass Gustav selbst, ohne ihr Wissen, noch einem jungen Mieter (Benedikt Feldhaus) Unterkunft auf der Diele gewährt, wirft sie beide wütend aus ihrem Haus. Doch kurz bevor die beiden das Haus verlassen wollen, erhält Karin einen Brief von ihrem Schwager Uwe (Marcel Siemers) aus Salzburg, den sie vor über 15 Jahren zuletzt gesehen hat. Dieser ist angeblich nicht mal darüber informiert, dass sein Bruder (Karins verstorbener Mann) gar nicht mehr lebt. Karin wittert eine Erbschaft und überredet Gustav, sich für ein paar Tage als ihr Ehemann auszugeben. Der junge Untermieter, der sich bereits in Karins Tochter Ingrid (Ina Thien) verknallt hat, wird kurzerhand zum Schwiegersohn in spe – und dann ist da auch noch Nezep Ölsgüt (Jan Büssing), ein Arbeitskollege von Gustav, der in das Manöver hineinfunkt. Wie das Leben so spielt, kommt dann natürlich alles anders als geplant.