Bonn - Es wirkt wie ein Déjà-vu zu Beginn der Pandemie: Leere Regale im Supermarkt und Hamsterkäufe. Doch anstatt Klopapier ist dieses Mal Sonnenblumenöl das Objekt der Begierde. Weil Deutschland zum Großteil sein Öl aus der Ukraine importiert, bangen viele Kunden um ihr Bratöl. Dabei gibt es gute Alternativen.

Um auf Sonnenblumenöl verzichten zu können, biete sich beispielsweise raffiniertes Rapsöl an, so Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE.) Durch das Raffinieren, also das Abtrennen unerwünschter Stoffe, ist das Öl gegenüber Hitze stabil und zugleich relativ neutral im Geschmack. Daher eigne es sich zum Braten, Andünsten, für Salatdressings oder auch zum Backen. Genauso kann man auch zum Olivenöl greifen. Allerdings sollten Köche beim Erhitzen etwas vorsichtiger sein.