Bonn - Süß oder pikant geröstet, sind Kürbiskerne eine leckere Nascherei – und kein Küchenabfall nach der Zubereitung des restlichen Kürbisses. Die Experten des Bundeszentrums für Ernährung empfehlen vor allem die Kerne der Kürbissorten Hokkaido und Butternut, da sie relativ klein sind und eine dünne Schale haben. Zunächst landen sie in einer Schüssel mit Wasser, wo sie sich gut von den langen Fasern befreien lassen. Sie werden mit einem Tuch trocken gerieben. An an einem warmen Ort ausgebreitet, lässt man sie über Nacht trocknen. Dann vermengt man die Kerne in einer Schüssel mit etwas Öl und würzt sie. Für eine süße Variante werden sie mit Zucker und Zimt bestreut und später im Ofen karamellisiert. Wer mag, gibt noch etwas Ingwer, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Salz hinzu. Pikant wird es mit Chili oder Knoblauch.