Bonn - Sie lieben Pasta? Und kaum sind dünne Spaghetti, breite Bandnudeln, dicke Röhrennudeln oder lustige Farfalle gekocht, schütten Sie das Wasser weg? Das ist schade. Denn das Nudelwasser hat ungeahnte Qualitäten.
Werden Nudeln in reichlich Wasser gekocht, geben die Teiglinge Stärke und bei Vollkornprodukten sogar geringe Mengen Mineralstoffe und Vitamine in das leicht gesalzene Wasser ab. Perfekt für eine zweite Einsatzmöglichkeit. Der Grund ist für Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) klar: Das Nudelwasser ist durch die enthaltene Stärke ein gutes Bindemittel – etwa für Soßen. Wenn Seitz also für Spaghetti Napoli Zwiebeln und Tomaten anbrät, würde er das Nudelwasser zum Ablöschen hinzugeben. So brenne nichts an, die Soße würde sämiger und hafte gut an den Nudeln.
