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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Ernährung

Statt deftig darf’s zum Mittag lieber gesund sein

07.09.2018

Braunschweig Pünktlich um 12 Uhr bildet sich am Tresen von Küchenchef Oliver Grosche eine lange Schlange. Die Mitarbeiter beim Werkzeughersteller Perschmann in Braunschweig kommen gern in die Unternehmenskantine. Wo früher viel und deftig gegessen wurde, darf es heute auch weniger und gesund sein.

Für das Kantinenkonzept wurden Grosche und sein Team am Donnerstag von der niedersächsischen Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Diepholzer Lebensmittelproduzenten Lebensbaum wurden ihre „herausragenden“ Betriebsrestaurants geehrt. Die Bewertung „exzellent, mit Entwicklungspotenzial“ erhielten dazu die Küchen der Talanx Service AG aus Hannover und des Verpflegungsdienstleisters Mahlzeit Nico Steinweg ebenfalls aus Braunschweig.

Täglich gibt das fünfköpfige Küchenteam bei Perschmann zwischen 130 und 180 Essen raus. Das seit 2003 bestehende Kasino gilt intern längst als Aushängeschild des Unternehmens. Sieger des Wettbewerbs „Betriebliche Esskultur 2018“ zu sein, empfindet Grosche als „objektive Bestätigung von außen“ und eine „tolle Anerkennung“. Als entscheidendes Kriterium bezeichnet er die Möglichkeit, frische regionale Produkte einkaufen und dabei auf hohe Qualität achten zu können. Gute Verpflegung sei eine Selbstverständlichkeit im Unternehmen. „Langjährige Kollegen wissen das längst zu schätzen, neue Mitarbeiter und Kunden kommen oft ins Staunen“, berichtet Grosche.

Mit der Auszeichnung solcher Beispiele möchte Otte-Kinast auf aus ihrer Sicht dringend notwendige Veränderungen in der betrieblichen Gemeinschaftsverpflegung hinweisen. In vielen Führungsetagen fehlt ihrer Meinung nach häufig noch die Einsicht, die Betriebsgastronomie entsprechend zu fördern und zu unterstützten. Deshalb seien vor allem Projekte gesucht worden, die zum Nachmachen anregen.

Schließlich spielt Ernährung eine zunehmende Rolle für die Menschen und würden nachgefragt. „Für viele Mitarbeiter sind sie bei der Arbeitsplatzwahl mittlerweile mitentscheidend“, sagt Küchenchef Grosche.

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