Bremen - Hinter dem Begriff „Superfoods“ versammeln sich Lebensmittel, in denen besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe stecken. Doch: Viele dieser Superfoods sind Exoten, die erst einmal nach Deutschland oder Europa verschifft oder geflogen werden müssen. Das gilt etwa für Chiasamen, Avocados oder Gojibeeren. Deren Klimabilanz ist eher schlecht. Aber es gibt regionale Alternativen unter den Superfoods – und das nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit. „Durch den Export dieser exotischen Superfoods werden sie vor Ort teurer und stehen für die Bevölkerung nicht zur Verfügung“, sagt Sonja Pannenbecker, Referentin der Verbraucherzentrale Bremen. Der Klassiker ist, Chiasamen durch Leinsamen zu ersetzen. Die enthalten sogar etwas mehr Omega-3-Fettsäuren als Chiasamen, betont die Expertin.