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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Ernährung

So wird das Essen an Silvester tatsächlich unkompliziert

14.12.2019

Schwäbisch Gmünd /Worb Es ist so gemütlich! Man kann sich entspannt unterhalten, dabei immer wieder naschen – und die Zeit bis zum Feuerwerk vergeht wie im Flug. So oder so ähnlich versuchen viele, sich das Silvester-Raclette schönzureden.

Und wie sieht die Wirklichkeit oft aus? Unmarinierte Fleischwürfel schmecken nach nichts. Perlzwiebeln, Partytomaten und Champignonscheiben verbreiten Langeweile im Mund. Bald fühlt man sich zum Platzen vollgegessen und sehnt sich auf sein heimisches Sofa . Doch wie vermeidet man Tristesse und Fettnäpfchen um den heißen Stein?

Problem Nummer 1

Die Gäste horten die Zutaten, weil sie Angst haben, dass es nicht für alle reicht.

Lösung: „Die Vorratshaltung muss man einplanen“, sagt Stil- und Etikette-Trainerin Susanne Helbach-Grosser aus Schwäbisch Gmünd. Deshalb gilt es, mehr Teller einzudecken als Leute am Tisch sitzen. Sinn mache auch, mehrere Grillgeräte aufzustellen. So können die Teilnehmer die Zwei-Pfännchen-Taktik anwenden. Vorteil: Während man ein Pfännchen schmaust, brutzelt schon das nächste im Raclette.

Problem Nummer 2

„Reichst du mir bitte die Paprikawürfel? Gibst du mir mal bitte den dunkleren Käse?“ Spätestens nach der dritten Bitte kommt man sich blöd vor und lässt es.

Lösung: „Ein Extra-Buffet, etwa in der Küche, ist das Mittel gegen den Bettel-Modus“, sagt Helbach-Grosser. Dadurch blieben auch alle in Bewegung – ein weiterer Vorteil.

Alternativ können Gastgeber gleich zu Beginn dazu auffordern, dass jeder, der gerade eine Platte oder ein Schälchen in der Hand hält, zugleich rechts und links etwas davon anbietet.

Problem Nummer 3

Das Fleisch wird schnell dunkel und schmeckt nach Eingebranntem.

Lösung: Je länger der Abend dauert und je mehr Leute an einem Tischgrill brutzeln, desto verkrusteter wird dessen Platte. „Deshalb muss sie immer wieder sauber geschabt werden“, erklärt Cornelia Schinharl, Kochbuchautorin aus dem schweizerischen Worb.

Zur Krustenbildung tragen Gäste bei, die Käse auf die Grillplatte legen. „Dort verbrennt er. Käse gehört nicht nach oben, sondern in die Pfännchen“, so Schinharl.

Problem Nummer 4

Falscher Käse!

Lösung: „Geeignet sind mittelalter Gouda, klassischer Raclettekäse aus der Schweiz oder Bergkäse, Ziegengouda, aber auch schnittfester Schafskäse“, zählt TV- und Sternekoch Björn Freitag auf. Nicht empfehlen würde er Mozzarella – der ziehe zu viele Fäden.

Problem Nummer 5

Jeder Happen schmeckt nur noch nach Käse.

Lösung: „Man muss dem Käse etwas entgegensetzen“, sagt Freitag. Er schwört auf kandierte Zwiebeln. Dazu schneidet er rote Zwiebeln in Streifen und kocht sie mit Essig, Zucker und Salz eine halbe Stunde.

Problem Nummer 6

Fertig-Grillsoßen, die alles nach einem sommerlichen Grillabend schmecken lassen.

Lösung: Salsa oder selbst gemachtes Chutney bringen einen individuellen Geschmack auf die Teller. Wie wäre es mit Mangochutney? „Das geht ganz einfach“, sagt Björn Freitag. „Dafür brät man Zwiebeln kurz an, fügt Chili, Mangowürfel und einen Schuss weißen Balsamico-Essig hinzu.“

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