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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Ernährung

Tanzen und Jonglieren hilft gegen Demenz im Alter

22.08.2009

DELMENHORST Um Vorbeugungsmaßnahmen gegen Demenz ging es kürzlich auf einer Veranstaltung der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg. Dabei referierte Professor Benjamin Godde von der Jacobs Universität Bremen über das Thema „Psychgologische Probleme des Alterns – Demenzprävention durch lebenslange körperliche und geistige Aktivität.“

Alle Menschen altern, aber jeder auf seine eigene Art und Weise, so Godde. „Was können wir selbst tun, um unsere geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten?“ Das Erlernen von Tanzen, Jonglieren, einer neuen Sprache oder eines neuen Instruments im Rentenalter seien ideale Vorbeugemaßnahmen gegen Demenzerkrankungen, berichtet der Hirnforscher.

Er betonte, dass es keine einseitigen Beschäftigungen seien dürfen, sondern Aktivitäten, bei denen neue Reize im Gehirn mit einem erheblichen Schwierigkeitsgrad angeregt werden. Zudem seien soziale Kontakte, gesunde Ernährung sowie der Verzicht auf Drogen und Alkohol förderlich dafür, dass das Gehirn länger und besser arbeitet.

Eine „Walking-Studie“ hat außerdem ergeben, das regelmäßiges körperliches Training von Vorteil zur Vorbeugung gegen Demenz ist, sagt der Biologe. „Im Grunde kommt es darauf an, im höheren Alter ein solch hohes Maß unterschiedlicher Aktivität an den Tag zu legen, dass sich das Gehirn in seiner Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Herausforderungen immer wieder beweisen muss.“

Zwar nehme im Laufe eines Lebens das Volumen des Gehirns ab, jedoch bestehe die Möglichkeit nicht oder nur wenig ausgelastete Gehirnpartien durch neue Herausforderungen zu aktivieren, erklärte der Biologe während seines Vortrags. „Diese Bereiche reichen meistens aus, um trotz Verringerung des Gehirnvolumens auch im Alter gesund in seinem sozialen Umfeld zu leben.“

Der Saal im Hanse Wissenschaftskolleg war mit 120 Personen komplett ausgefüllt. „Wir mussten einige Leute leider nach Hause schicken“, schildert Dr. Christian Glaß, Vorsitzender der Universitäts-Gesellschaft.

Mehr Infos zum Wissenschaftskolleg: www.h-w-k.de/

Verlust erworbener Fähigkeiten

Eine Demenz (lat. dementia „ohne Geist“) ist eine Erkrankung des Gehirns. Sie kann zum Verlust bereits erworbener Fähigkeiten führen. Defizite im Verarbeiten von Informationen, die zur Beeinträchtigung der emotionalen und sozialen Funktionen führen, sind charakteristisch für den Krankheitsverlauf der Demenz. Vor allem sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Bewegungsmotorik – nur bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen.

Mehr Infos unter www.AlzheimerForum.de

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