ESENS - Nachdem die digitale Alarmierung in 2013 erfolgreich eingeführt wurde, werde nun der Digitalfunk folgen, blickt Samtgemeindebrandmeister Thomas Peters nach vorne. 'Hierfür werden die erforderlichen Mittel im Haushalt bereitgestellt.'

Darüber hinaus müsse der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Stedesdorf weiter vorangetrieben werden, um den Einsatzkräften eine angemessene 'Unterkunft' für Ausrüstung, Fahrzeuge und Ausbildung zur Verfügung stellen zu können.

Die Auslieferung des neuen Tanklöschfahrzeugs für die Feuerwehr Neuharlingersiel sei für die Jahresmitte angedacht. Doch darüber hinaus stünden in den kommenden Jahren weitere größere Investitionen zur Fahrzeugneubeschaffung an, so Peters. 'Das Löschfahrzeug 8 (LF 8) der Feuerwehr Werdum sowie die beiden Mannschaftstransportwagen (MTF) der Jugendfeuerwehren Holtgast und Stedesdorf sind ebenso abgängig wie der Rüstwagen in Esens', so der Samtgemeindebrandmeister.

Überlebenswichtig für jeden aktiven Feuerwehrmann und jede aktive Feuerwehrfrau ist die persönliche Schutzausrüstung. Um einen Grundstock zur Ausrüstung der Aktiven zu bilden, wurden dafür in 2014 weitere 32 000 Euro investiert. 'Wir werden in Zukunft nicht darum herumkommen, weiter in die persönliche Schutzausrüstung zu investieren, da die Einsatzbekleidung bei Brandeinsätzen oft derart im Mitleidenschaft gezogen wird, dass der persönliche Schutz nicht mehr gewährleistet ist', betont Peters. Die Anforderungen an die Feuerwehren wachsen stetig. 'Ein Investitionsstau würde schlimme Folgen haben.'