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TRADITION 'Atmosphäre in Esens besser als in Hannover'

Wilko Janßen

ESENS - 'Altes erhalten – Neues gestalten' steht schon als Motto auf der Fahne der 1577 gegründeten Schützencompagnie Esens. Diesen Leitgedanken dürften die Grünröcke aus der Bärenstadt tatsächlich nie aus den Augen verloren haben, feiern sie doch nach Hannover das zweitgrößte Schützenfest in Niedersachsen und halten schon seit Jahren ihre Mitgliederzahl konstant bei etwa 230. Damit beides auch in Zukunft so bleibt, arbeitet der Vorstand unermüdlich an seinem Festkonzept und spricht mögliche Interessierte auf eine Mitgliedschaft in der Schützencompagnie an.

Für Ersteres zeichnet hauptsächlich Platzmeister Dieter Kramer verantwortlich, der am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung im 'Scheetstand' mit Blick auf das diesjährige Schützenfest von 10 000 Besuchern an fünf Tagen sprach. Bei der Dimension dieser Veranstaltung sei es stets ein harter Kampf, attraktive Fahrgeschäfte in die Bärenstadt zu bekommen – denn für die Schausteller fehle es in der Region zu der Zeit an entsprechenden Anschlussfesten.

Bekanntlich nahmen die Esenser in diesem Sommer auf Einladung von Ministerpräsident Stephan Weil am Schützenfest in Hannover teil. Rückblickend stellte Oberleutnant Frank Lühring als zweiter Vorsitzender fest, dass diese Veranstaltung tatsächlich größer als das Pendant in der Bärenstadt sei. 'Doch wir haben hier die eindeutig bessere Atmosphäre. Das Miteinander bei uns ist einzigartig', stellte Lühring unter viel Beifall fest.

Die von dem zweiten Vorsitzenden getroffene Einschätzung passt zu der Beteiligung beim diesjährigen Club- und Betriebsschießen, dieses Angebot im Vorfeld des Schützenfests wurde laut Schießmeister Rainer Strutz von 8000 Bürgern genutzt, die damit für einen neuen Rekord gesorgt hätten.

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