ESENS - Das Jahr 2019 hat für die fünf Feuerwehren der Samtgemeinde Esens plus Ochtersum und Schweindorf sowie die Drehleiter Wittmund mit einem Großeinsatz begonnen. Ausgelöst durch einen Containerbrand hat ein Feuer den Vorbau, Flur, Umkleidetrakt, Bälle- und Geräteraum sowie die angrenzende Gymnastikhalle zerstört. Landrat Holger Heymann will einen Neubau zurzeit nicht ausschließen.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Aber die Polizei Wittmund sucht Zeugen, die sich etwa ab 17 Uhr im Bereich der Sporthalle aufgehalten hatten oder die dort ab dieser Zeit Personen gesehen haben. Vornehmlich werden drei vermutlich Jugendliche gesucht, die circa 30 Minuten vor Brandfeststellung mit Feuerwerkskörpern bei der Turnhalle hantiert hatten und deshalb auch angesprochen worden waren, so die Polizei.
Die Jugendlichen waren dunkel gekleidet, eine Person hatte eine auffällig grüne Kunststoffbox dabei. Hinweise erbittet die Polizei Wittmund unter T 04462 / 9110.
Dank des Aufgebots von rund 140 Einsatzkräften konnte die Sporthalle zwar gehalten werden, aber ein massiver Löschwassereinsatz hat auch hier zu noch nicht absehbaren Schäden geführt. Als Thorsten Hübner, stellvertretender Ortsbrandmeister Esens, kurz nach der Alarmierung um 18.45 Uhr als erster am Brandort eintraf, hatten sich die Flammen vom Container bereits in das Hallenvordach gefressen und sich dort in einer Zwischendecke, eingeblasen durch den starken Wind, ausgebreitet.
War das Feuer von außen schnell unter Kontrolle, erwiesen sich die weiteren Löscharbeiten als schwierig. Erst gegen 1.30 Uhr war der Einsatz beendet. Eine Brandwache blieb bis 4 Uhr. 'Wir sind froh, dass wir die Halle halten konnten', erklärt Thomas Peters.
Ohne den Ermittlungen zur Schadenshöhe vorgreifen zu wollen, müsse man nun schauen, ob sich eine Sanierung lohne oder ob ein Neubau sinnvoller sei, erklärte Landrat Holger Heymann nach dem Brand.
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