ESENS - Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Esens haben den zweiten Heimsieg in Folge verpasst. Gegen den Landesliga-Absteiger SV Frisia Loga reichte es für die Mannschaft von Bruno Mönck am Sonntagnachmittag wie schon in der vergangenen Woche beim TuS Middels nur zu einem torlosen Remis.
Da die Esenser die Partie im Griff hatten, mutiger spielten, das Tor jedoch einfach nicht fallen sollte, saßen die Spieler des TuS auch noch Minuten nach Spielende vereinzelt auf dem Feld und haderten mit den vergebenen Chancen. Trainer Mönck benötigte zunächst etwas Zeit für seine Spieler. 'Wir haben zwei Punkte einfach verschenkt. Trotzdem haben wir gut gespielt', sagte er und fügte hinzu: 'Das Bemühen der Mannschaft war jederzeit da. Die Enttäuschung ist bei vielen sehr groß.'
Doch seine Schützlinge hatten in den 90 Minuten gegen Loga genug Chancen, auch wenn die größeren Gelegenheiten erst im zweiten Abschnitt kamen. In der ersten Halbzeit war es Kai Probst nach 34 Minuten, der die beste Möglichkeit vergab: Bei einem langen Ball aus der Hälfte der Esenser verschätzte sich ein SV-Abwehrspieler und tauchte unter dem Ball hinweg. Das Leder landete bei Steven de Lege. Dieser hatte die Übersicht, legte nach innen, wo Probst aus fünf Metern am Torhüter scheiterte. Von Loga war fast nichts zu sehen. Der TuS war gut sortiert und baute sein Spiel geordnet auf.
In den zweiten 45 Minuten folgten einige gute Chancen der Bärenstädter: De Lege (50.) per Kopf und Markus Meyer mit einem Lattenschuss aus fünf Metern (53.) trafen allerdings ebenfalls nicht. Mönck reagierte, brachte zunächst Denis Djokovic sowie Dennis Agena, später noch Manuel Meints für die Offensive – sie waren angeschlagen in die Partie gegangen.
Und in der 83. Minute zappelte das Leder im Netz. Meints verwertete eine Flanke von Aike Schierenberg. Doch der Linienrichter hatte eine Abseitsposition erkannt und die Fahne gehoben. 'Das war nie und nimmer Abseits', sagte Mönck. Die Unparteiischen sahen das anders und gaben den Treffer nicht. Die letzten Minuten waren turbulent. Esens setzte alles auf ein Tor, sodass es schließlich auf beiden Seiten Chancen gab. Es blieb aber beim 0:0. 'Wäre schlimm gewesen, wenn durch sowas ein Gegentor gefallen wäre', sagte Mönck am Ende eines souveränen Spiels seines Teams.
TuS Esens - SV Frisia Loga 0:0
TuS EsensHavemann – Wenkemann (75. Meints), Fass, Blischke, Schierenberg, Feddermann, Probst (65. Agena), Barghorn, de Lege, Backhaus, Meyer (65. Djokovic).
