ESENS - Vollalarm gab Esens‘ Ortsbrandmeister Mark Peters Freitag um kurz vor 15 Uhr für alle Wehren der Samtgemeinde Esens: Aus unbekannter Ursache war im Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens an der Hartwarder Straße in Esens ein Feuer ausgebrochen. 'Zunächst mussten wir davon ausgehen, dass sich drei Kinder im Inneren des brennenden Gebäudes befinden', erläutert der Einsatzleiter zur Ausgangslage.
Somit wurden 80 Wehrleute in 14 Fahrzeugen sowie die Drehleiter aus Wittmund, Rettungsdienst und Polizisten zur Unglücksstelle gerufen. Erst danach stellte sich heraus, dass ein Nachbar die drei Sprösslinge bereits in Sicherheit gebracht hatte. Mit einer so genannten taktischen Belüftung gelang es den Feuerwehrmännern, trotz dichten Qualms schnell an den Brandherd zu kommen. Ein Übergreifen der Flammen auf Heulager und Wohnhaus wurde verhindert.
Mehrere Teams mit schwerem Atemschutz waren im Einsatz. Die Wasserversorgung musste über weite Strecken hergestellt werden. Menschen wurden nicht verletzt, der Gebäudeschaden ist indes erheblich. Zeitlich parallel wurden die Floriansjünger zum Lotte-Lemke-Haus Bensersiel gerufen – hier handelte es sich allerdings um einen Fehlalarm durch die Bandmeldeanlage.
