Esens - Der Esenser Krimiautor Manfred C. Schmidt arbeitet nach „Gut Schuss“ und „Kaltblut“ gerade an seinem dritten Roman. Jetzt jedoch macht er zunächst durch eine Beteiligung an der soeben erschienenen Krimi-Anthologie „Der letzte Schluck Corona“ von sich Reden. Es handelt sich laut Titel um „mörderische Bier-Geschichten mit Geschmack“.
„Zum Tanz mit dem Tod gehört auch ein Bier. Denn wie lautet der bekannte Spruch? Wer viel Bier trinkt, stirbt. Wer kein Bier trinkt, stirbt allerdings auch“, merkt Schmidt zum Thema dieser Neuerscheinung an.
In 21 unterhaltsamen Kurzgeschichten zeigen namhafte Krimi-Autoren, darunter die Grand Dame der schwedischen Kriminalliteratur, Maj Sjöwall, wie dem Schrecken in Corona-Zeiten mit schwarzem Humor und einem kühlen Bier die Stirn geboten werden kann. Zwischen Gerstensaft und Seuche, zwischen Lebenslust und Mordlust: Bei dem 254 Seiten starken Werk, bei Bookspot herausgegeben von Toby Martins, handelt es sich um eine wunderbar zweideutige und spritzig-makabre Kurzkrimi-Sammlung, bei der Gänsehaut, Herzrasen und das eine oder andere Schmunzeln garantiert sind. „Ich freue mich, dass ich einen Beitrag zu dieser Anthologie mit solch bekannten Schriftstellerkollegen leisten konnte“, sagt der Esenser.
Neben Manfred C. Schmidt liefern unter anderem Kai Engelke, Regine Kölpin, Jürgen Ehlers sowie Marita und Jürgen Alberts spannende Erzählungen. Schmidts Kurzkrimi heißt „Bier aus grünen Flaschen oder Ostfriesische Kneipenregel“. Darin beschreibt er drastisch und schwarzhumorig die Nichteinhaltung der besagten Regel.
