ESENS - Es könnten durchaus die ersten drei Punkte in der laufenden Landesligasaison für die Fußballer des TuS Esens werden. Das Schlusslicht muss heute um 20 Uhr gegen den Fünfzehnten der Tabelle, den VfL Germania Leer, auf eigenem Platz ran.

Mit der Aussage: 'Es ist immer etwas möglich, aber es ist nie eine leichte Aufgabe', hält sich Esens-Trainer Bruno Mönck auch für dieses Duell alles offen. 'Wir stehen momentan in der Position, dass wir drei Mal zuhause gepunktet haben – wir hätten jedoch auch jedes Mal gewinnen können. Das ist wirklich extrem ärgerlich, da muss man erstmal mit umgehen können.' Aber seine Mannschaft bleibt dennoch am Ball und lässt den Kopf nicht hängen. 'Die Jungs haben klasse gearbeitet und sind voll motiviert dabei. Die haben oftmals schon aus etwas Negativem was Positives gemacht', berichtet Mönck. Deshalb hofft er sehr, dass sie sich heute für den harten Einsatz selber belohnen werden. 'Momentan ist einfach die Moral der Jungs gefragt', sagt der Esens-Trainer und fügt hinzu: 'Wir müssen den Willen haben, ein Spiel, bei dem wir möglicherweise zurückliegen, noch zu drehen. Das haben wir schon einige Male unter Beweis gestellt'. Darüber hinaus hofft Mönck, vorne auch mal Glück zu haben: 'Das gehört natürlich auch dazu.' Die gegnerische Mannschaft beschreibt er als spielstark, die über einige höherklassige Spieler wie Timo Klemm, Martin Habben oder auch Keeper Marcel Lücking verfügt. 'Wir dagegen haben sehr viele jüngere Spieler, da müssen wir natürlich clever agieren', erklärt Mönck.

Trotz de etwas enttäuschenden Landesliga-Starts, bleibt der Trainer optimistisch: 'Nichts ist unmöglich und wir hoffen weiterhin auf den ersten Saisonsieg.' Ob er dafür auf Henning Corell setzen kann, ist noch ungewiss. Er ist derzeit grippegeschwächt. Dafür gibt es jedoch auch etwas Positives zu vermelden: Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren können sich die Jungs von Bruno Mönck wieder in der mittlerweile fertig gestellten Umkleide in der Sporthalle an der Peldermühle umziehen. 'Das gibt uns hoffentlich noch mal eine Extraportion Motivation', sagt der Trainer und schmunzelt.