Esens - Gemeinsam mit Superintendentin Eva Hadem greifen sie dabei die Aktion aus dem Oldenburger Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) auf und schließen sich an die Ernteaktion „Gelbes Band – Deutschland rettet Lebensmittel“ an.
Im Spätsommer ist die Natur reich an Schätzen: Es gibt Äpfel, Birnen, Quitten, Pflaumen, Nüsse und vieles mehr. Nicht selten ist die Ernte für die Gartenbesitzer zu groß oder sind die Obstbäume am Straßenrand in öffentlicher Hand. Mit einem gelben Band können die Besitzerinnen im Rahmen des Projektes „Gelbes Band“ ihre Bäume, Sträucher und überzähligen Erntegaben für andere zum Pflücken oder Abholen kennzeichnen. Die gelben Bänder des ZEHN werden im Rahmen des Erntedankgottesdienstes als Startsignal in Esens verteilt. Mitmachen kann aber jeder und jede. Wer zu viele Kürbisse hat oder zu viel Quittengelee für den Eigenbedarf gekocht hat, kann auch diese Gaben mit einem gelben Band versehen und zum Mitnehmen am Gartentor platzieren. Die Stadt Esens ist auf Anfrage der Landfrauen sofort mit ihren Streuobstwiesen in die Aktion eingestiegen. Die Obstbäume der Ausgleichsfläche „An den Wermuthsgärten“ und „Am Barkelweg“ (Zugang zwischen den Hausnummern 31 und 33) werden in diesen Tagen mit gelben Bändern zum Selberpflücken für alle Interessierten gekennzeichnet.
Auch der Quittenbaum im Pfarrgarten der Superintendentur (Im Burggrund 6) bekommt ein gelbes Band: „Wir sind froh, wenn in diesem Jahr alle Quitten in Gelee, Saft oder Quittenbrot verwandelt werden, aber allein schaffen wir das nicht“, sagt Superintendentin Eva Hadem.
Aus der Fülle, die Gott uns schenkt, leben, teilen und nicht verschwenden. Darum wird es auch in Liedern, Texten und Gebeten im Gottesdienst gehen. Musikalisch wird der Gottesdienst von Kreiskantor Gerhard Schühle und einer kleinen Auswahl der Kantorei gestaltet.
