ESENS - Einen Arbeitssieg haben die Bezirksliga-Fußballer des TuS Esens am vergangenen Wochenende gegen Germania Wiesmoor eingefahren. Und laut Trainer Bruno Mönck wird das Spiel morgen um 17 Uhr bei Fortuna Veenhusen ebenfalls eines, das jede Menge Arbeit von beiden Mannschaften verlangt.

Eigentlich dürften die Esenser tiefenentspannt in die Begegnung gehen. Nach dem Sieg vergangenen Sonntag ließen die Kicker am Montag das Training Training sein und ließen es sich stattdessen in der Nordseetherme Bensersiel gutgehen. 'Das haben die Jungs sich verdient', sagte Mönck und ergänzte: 'Ich hab das Training in der Woche vorher schon ein bisschen angezogen, da waren alle dankbar, dass wir uns nun in der Therme ein bisschen entspannen durften.' Im Training am Mittwoch waren aber alle wieder voll dabei und gingen ordentlich in die Zweikämpfe. Erfreulich aus Esenser Sicht war dabei, dass sich auch Nils Kahmann wieder an den Trainingsspielen beteiligt hat.

Gegen den Tabellenletzten aus Veenhusen erwartet Mönck am Sonnabend wieder ein schweres Spiel. Das Hinspiel war mit 6:0 zwar deutlich zugunsten des TuS ausgegangen, bei dem Leistungsstand von damals sieht Mönck den Gegner aber schon längst nicht mehr. 'Veenhusen hat sich gesteigert, die sind in den Spielen oft dran. Leer hatte am letzten Wochenende ganz schön Probleme', sagt der Trainer. Er fordert von seiner Mannschaft das volle Maß an Konzentration und Arbeitsbereitschaft. 'Wenn wir uns dort nicht reinhängen, werden wir uns blamieren', folgert er.

Im Training dieser Woche geht es Mönck vor allem darum, die Fehler aus den vergangenen Spielen abzustellen. Sinnvolles Positionsspiel und ein konzentriertes Ab- und Passspiel sind die Eckpfeiler. 'Leider ist der Platz bei uns ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen, sodass schnelle Kombinationen im Moment nicht sonderlich gut möglich sind', bemängelt der Trainer. Auf einem frisch gewalzten Platz seien bessere und attraktivere Spiele möglich. Trotzdem sagt Mönck: 'Aber auch wenn wir mal nicht so gut spielen und drei Punkte holen, bin ich zufrieden.'

Kathrin Kraft
Kathrin Kraft Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung