ESENS - 'Am Mittwoch, 9. Februar, 1927 stieß der Kolonist Hinrich Janssen aus Wagnersfehn bei der Anlage eines Entwässerungsgrabens auf seinem Land auf der ,Ochsenweide‘ von Schoo auf zwei faule Stücke Holz und dazwischen auf eine Menge Münzen – insgesamt mehr als 600.' Das erklärte der ehrenamtliche Direktor des Turmmuseums Esens, Detlef Kiesé, Sonnabend während der Eröffnung der Sonderausstellung 'Der Schatz vom Schoo' im Museum 'Leben am Meer'.
Gezeigt werden dort in Kooperation beider Esenser Museen zehn Münzen, die das Münzkabinett Berlin für diese Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt hat. Für Außenstehende sei es sicher verwunderlich, aus zehn Münzen in nur einer Vitrine eine Sonderausstellung zu machen, erklärte Museumsleiterin Anke Kuczinski. Sie verdeutliche aber die besondere Bedeutung dieser Münzen, alle geprägt vor 1400.
Um die Klöster und die Reformation im Harlingerland geht es im zweiten Teil der Ausstellung, die in Kürze im Turmmuseum der St.-Magnus-Kirche zu sehen sein wird.
