ESENS - Nach ausführlichen Vorberatungen und einem Empfehlungsbeschluss im Bauausschuss gab der Rat der Stadt Esens in seiner jüngsten Sitzung vor der Sommerpause nun endgültig und einstimmig 'grünes Licht' für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 90 'Steinstraße' als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren.
Wie berichtet, plant Rainer Stresow als Vorhabenträger im hinteren Bereich der Grundstücke Steinstraße 35 und 37 eine Nutzungsänderung. Zwei bisherige Lagerräume sollen der Wohnnutzung zugeführt werden.
Der derzeitige rechtskräftige Bebauungsplan Nummer 29 'Steinstraße / Burgstraße / Flack' lässt diese Art der Nutzung nicht zu. Zur planungsrechtlichen Absicherung der Wohnnutzung hat der Verwaltungsausschuss daher im Februar den Aufstellungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 90 'Steinstraße' als Vorhaben und Erschließungsplan gefasst. Dieser wurde in der Zeit vom 6. März bis 7. April öffentlich ausgelegt. Insgesamt gingen während der Auslegung 13 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange ein.
Die vorgebrachten Stellungnahmen wurden geprüft und Abwägungsvorschläge erarbeitet. Um sicher zu gehen, dass das Vorhaben wie geplant umgesetzt wird, hat der Vorhabenträger einen Durchführungsvertrag erarbeitet. Der Rat stimmte diesem Vertrag einstimmig zu und beauftragte Bürgermeisterin Karin Emken und Stadtdirektor Harald Hinrichs mit dem Abschluss. Ebenfalls einstimmig fasste der Rat dann den Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 'Steinstraße'. Die Verwaltung ist beauftragt, die Rechtskraft herbeizuführen.
