ESENS - Rund 73 Feuerwehrleute und Gäste versammelten sich am vergangenen Freitagabend in Krögers Hotel in Esens, um der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Esens beizuwohnen. Nachdem Ortsbrandmeister Mark Peters alle Anwesenden, zu denen neben dem Bürgermeister Klaus Wilbers und dem Esenser Stadtdirektor Jürgen Buß auch Abordnungen benachbarter Wehren und Vertreter von Polizei, DRK, DLRG und Promedica zählten, begrüßte, folgte zunächst die Totenehrung.
In seinem Jahresbericht betonte Peters, dass das Jahr 2013 ein extrem einsatzreiches Jahr gewesen sei. '2013 war nicht nur für die Esenser Feuerwehr das einsatzreichste Jahr seit Jahrzehnten. Es war das Jahr der Einsätze, der Stürme und des Öls', so der Ortsbrandmeister. Neben Tierrettungen, Personensuchen, Leichenbergungen und Hilfeleistungen bei schweren Verkehrsunfällen bestimmten auch Brände unterschiedlicher Größenordnungen das Einsatzgeschehen. 'Insgesamt sprechen wir für 2013 von 98 alarmierten Einsätzen – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Über das ganze Jahr verteilt waren es 37 Brandeinsätze und 61 Hilfeleistungen', sagte Peters, der auch betonte, dass durch die Vielzahl der Alarmierungen die beachtliche Summe von 2552 Einsatzstunden zusammenkam.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Esens zählt zur Zeit 90 Mitglieder, zu denen 59 aktive und 31 passive Mitglieder gehören. Das Durchschnittsalter der Feuerwehrleute liegt bei 34 Jahren.
'Mit der Ausarbeitung der Codierungen und der Auslieferung der neuen digitalen Funkmeldeempfänger haben wir das digitale Zeitalter bei uns eingeläutet. Alle Fahrzeuge und Funktionsträger haben neue Funkrufnamen erhalten', so Peters, der nach seinem Jahresbericht das Mikrofon an den Stadtdirektor Jürgen Buß übergab. Dieser erwähnte lobend, dass sich die Esenser Feuerwehr keine Sorgen um Nachwuchs machen müsse und dass diese Tatsache auf der guten Kameradschaft basieren würde. 'Erwähnenswert ist auch, dass der zweite Rettungstag auf dem Esenser Marktplatz wieder ein voller Erfolg war', so Buß. Anschließend folgten die Grußworte von Bürgermeister Klaus Wilbers, der neben der Thematisierung des demografischen Wandels allen Arbeitgebern ein 'dickes Lob' widmete, die den Feuerwehrleuten im Einsatzfall bereitwillig frei gäben. Nach der Ansprache des Samtgemeindebrandmeisters Thomas Peters folgten die Grußworte des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Helmut Cremer, der das Vorantreiben der Ausbildung der Feuerwehrleute lobte und sich zuversichtlich zur Inbetriebnahme des Digitalfunks äußerte.
Anke Schmidt von der Polizei Wittmund, Kai-Dieter Weber vom Rettungsdienst Promedica, Uwe Grahlmann von der DLRG und Werner Schöneck, Bereitschaftsleiter des DRK Esens, erwähnten die stets gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die auch im einsatzreichen Jahr 2013 vorbildlich gewesen sei.
