ESENS - Die kleine Serie von Heimspielen geht für den Fußball-Bezirksligisten Tus Esens am Sonntag in die nächste Runde. Um 14 Uhr empfangen die Bärenstadter dann den RSV Emden im Stadion an der Peldemühle.

Das Hinspiel haben die Esenser im August klar mit 5:1 gewonnen. Dass es wieder so klar wird, glaubt TuS-Coach Bruno Mönck jedoch nicht. Er schätzt die Gäste stärker ein, als es ihr momentaner Tabellenplatz vermuten lässt. Mit zwölf Punkten rangiert der RSV derzeit auf Platz zwölf. 'Die werden hier genau wie Borssum herkommen, um ihre Bilanz aufzubessern', vermutet Mönck. Mit dem Verweis auf die Partie gegen Borssum am vergangenen Sonntag spricht er zeitgleich die Schwächen an, die dem TuS zuletzt das Leben schwer gemacht haben. Im ersten Spielabschnitt gegen Borssum agierte Esens nicht konsequent genug. 'Wir müssen den Gegner früher anlaufen', fordert Mönck. Wenn es nach ihm geht, knüpft seine Mannschaft nahtlos an die zweite Halbzeit des vergangenen Spiels an. Da funktionierten Pressing und Passspiel so, wie es sich der Trainer wünscht. Dann wird sein Nachmittag an der Seiten Linie entspannter verlaufen, als gegen Borssum. 'Wenn das Ergebnis so wird wie zuletzt, können die auch so weiterspielen. Dann ist es mir egal, ob es entspannt wird', sagt er mit einem Schmunzeln.

Allerdings weiß er auch, dass sich die Situationen nur schwer vergleichen lassen. 'Jedes Spiel läuft anders', sagt er und beendet damit seinen Rückblick. Gegen Emden werden sich andere Gelegenheiten bieten und andere taktische Mittel greifen. Darauf ist sein Team jedoch gut vorbereitet.

Wer am Sonntag das Trikot der Esenser überstreifen wird, steht hingegen noch nicht fest. Johann Faß steht dem Team wieder zur Verfügung und auch Dennis Agena ist wieder ins Training eingestiegen. 'Inwieweit es zu einem Einsatz reicht, müssen wir sehen', dämpft Mönck jedoch die Erwartungen. Wer aus dem bisherigen Stammpersonal vor Ort sein wird, vermag der Trainer noch nicht zu sagen. 'Da warten wir noch ab', sagt er gelassen. Fest steht, dass sein Team in der Lage ist, der Favoritenrolle gerecht zu werden. Nun muss sie dies auf dem Platz beweisen.