HOLTGAST - Nach dem dritten Spiel hatte die Feuerwehr Holtgast ihr Ziel erreicht. Dann war auch der letzte Starter beim 'Spiel ohne Grenzen' am Samstag bis auf die Unterwäsche nass. Und das, obwohl noch 30 Sekunden zu absolvieren waren. Doch der 'Wassertransport' hatte es in sich. Die Frauen und Männer saßen in einer Reihe. Es galt, einen mit Wasser vollgesogenen Schwamm so schnell wie möglich nach vorne zu bugsieren und auszuwringen. Eine nasse Angelegenheit.

So ist das, wenn die Feuerwehr zum Spiel ohne Grenzen einlädt: Es geht zwangsläufig ums Wasser. Acht Mannschaften waren für den Wettstreit angemeldet, sagte Ortsbrandmeister Andree Janßen vor dem Start. Eine Truppe kam nicht – und so sprang das Team Vollester Fulkum kurzfristig ein. Erleichterung bei den Organisatoren, die Rechnung mit acht Mannschaften ging auf.

Sechs Spiele hatte sich die Feuerwehr überlegt. Sechs Mal mussten die Starter Geschicklichkeit, Wissen und eine Portion Mut beweisen. So wie beim Start mit 'Tischlein deck dich'. Mit einer Leine mussten die Spieler einen beweglichen Tisch im Gleichgewicht halten – und fünf Gegenstände darauf legen. Becher, Messer, Gabel, Teller und Flasche mussten einzeln zum Tisch gebracht werden. Eine wackelige Angelegenheit, bei der Teller, Flaschen und Gläser immer wieder auf den Rasen purzelten.

'Wenn man hinten steht, sieht es einfach aus', sagte Moderator Heiner Goldenstein zum Publikum. Mehrere Hundert Besucher schauten sich den Wettstreit an. 'Aber', schob Goldenstein hinterher, 'scheiß’ schwer ist das'. Nicht weniger leicht war das Spiel Wörter-Scrabbel. Die Spieler bekamen Buchstaben umgehängt.

Moderator Goldenstein gab einen Begriff vor, und die Spieler mussten sich in die richtige Reihenfolge stellen, um so das Wort zu bilden. bei Gegriffen wie Eiter, Greis oder Athen kann man schon mal durcheinander kommen.

Der Sieg ging in diesem Jahr übrigens an das Team Oma Gezi (38 Punkte) vor der Freiwilligen Feuerwehr Schweindorf (33) und Vollester Fulkum (29).