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Politik Stedesdorfer Bürgermeisterin Ilse Reineke gibt ihr Amt ab

Stedesdorf - In der Gemeinde Stedesdorf kündigen sich Veränderungen an: Bürgermeisterin Ilse Reineke und ihr Stellvertreter Kurt Zart treten von ihren Ämtern zurück. Sie haben gegenüber des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters Johann Freesemann ihren Rückzug erklärt.

In enger Rücksprache mit den weiteren Mitgliedern der Ratsgruppe SPD/Bürgerwille haben sich Reineke und Zart dazu entschieden, nicht komplett aufzuhören, sondern ihre Ratsmandate in Reihen der SPD wahrzunehmen. „Wir wollen die Handlungsfähigkeit des Rates sicherstellen und den Wählerauftrag weiter erfüllen“, sagt Reineke.

In der nächsten Stedesdorfer Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 25. Juni, will das Duo seine Posten zur Verfügung stellen, um eine Neuordnung zu ermöglichen. Im Rat sitzen jeweils fünf Vertreter der Ratsgruppe SPD/Bürgerwille und der Freien Wählergemeinschaft.

Bürgermeisterin zieht sich aus beruflichen Gründen zurück

Ilse Reineke, seit November 2016 im Amt, zieht sich von dem Posten aus beruflichen Gründen zurück. Sie ist Kita-Leiterin des Kindergartens in Dornum. Berufliche Aufgaben hätten zugenommen, sagt sie, deshalb hat sie diese Entscheidung getroffen. Beruf, Ehrenamt und Privatleben in Einklang zu bringen, sei eine anspruchsvolle Herausforderung.

Die Noch-Bürgermeisterin ist froh, der politischen Arbeit auch künftig erhalten zu bleiben. „Ich freue mich, die Rats-arbeit fortzusetzen“, sagt die Stedesdorferin, die sich wie ihr Stellvertreter weiterhin für die Gemeinde einsetzen will. Zart, der den Posten seit 2019 inne hat, gibt sein zusätzliches Ehrenamt aus persönlichen Gründen ab. Gemeinsam in der Ratsgruppe hätten sie viel erreicht, erzählt Reineke: Der Bauhof wurde den heutigen Anforderungen entsprechend neu aufgestellt, alle Spielplätze sind auf den aktuellen Stand gebracht worden. „Zuletzt wurde der neue Spielplatz im Wohngebiet Neufolstenhausen am Ostfrieslandwanderweg fertiggestellt“, sagt die Politikerin. Ein weiteres Baugebiet sei erschlossen worden, und der Straßenbau, begleitet von Anliegerversammlungen, hätte man weiter vorangebracht.

„Wir wünschen uns, dass auch der künftige Bürgermeister und sein Stellvertreter die Belange der Stedesdorfer im Blick behalten“, sagt Reineke. Dem stimmt auch Zart zu, dem viel daran liegt, dass auch die Jüngeren mit einbezogen werden. „Das Ehrenamt hat Wertschätzung verdient“, sagt Ilse Reineke. Und Anerkennung hätten sie und ihr Stellvertreter seitens der Stedesdorfer auch erfahren.

Ina Frerichs Redaktion Wittmund
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